Neerstedt - Die zweite Mannschaft des TV Neerstedt bleibt in der Handball-Regionsoberliga der Männer nach vier Spielen ungeschlagen. Verlegt wurde die Begegnung der HSG Hude/Falkenburg bei der HSG Friesoythe.

TV Neerstedt II - TS Hoykenkamp II 36:26 (18:12). Nichts entgegenzusetzen hatten die Gäste dem Tempospiel der Hausherren, die besonders in der zweiten Hälfte über Konter immer wieder zu einfachen Toren kamen. Nur in den ersten 20 Minuten war die Partie ausgeglichen, auch weil in der Neerstedter Deckung die Abstimmung fehlte und die Turnerschaft ihre Chancen durch Bürmann und Ahrens noch sehr gut nutzte. Dann gab das Team von Eike Kolpack aber richtig Gas und zog innerhalb weniger Minuten mit sechs Toren in Folge auf 18:11 davon. Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch eine Mannschaft, denn die Neerstedter Deckung mit einem starken Keeper Christian Schäfer ließ kaum noch zählbare Erfolge der Gäste zu und ermöglichte immer wieder schnelle Gegenstoßtore.

TVN II: Cording, Schäfer – Auffarth (5), Brandt, Heltriegel (6), Kramer (4), Lehner, Lüdeke (10), Lüschen, Meyer-Ebrecht (2), Mutke, Rasche (3), Steenken (3). TSH II: Detken – Hannes Ahrens (4), Bürmann (7), Marius Kirchhof, Claus Dirscherl (1), Ehrenberg (1), Fortmann (1), Grube, Alexander Kirchhof (4), Streckhardt (5), Weers (3).

TSG Hatten/Sandkrug III - SG Friedrichsfehn/Petersfehn II 16:27 (8:13). Zu Beginn der Partie agierten beide Mannschaften sehr vorsichtig, so dass der erste Treffer für die Gastgeber erst nach fünf Minuten fiel. Das sollte jedoch auch die einzige TSG-Führung sein, denn danach übernahmen die Gäste das Kommando und bauten ihre Führung bis Mitte der ersten Hälfte auf 8:4 aus. Dabei überzeugte die SG sowohl mit einer starken Deckung als auch mit soliden Angriffsaktionen und ließ den Hausherren kaum einmal die Chance auf einen konstruktiven Spielaufbau. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gäste nahtlos an die erste Hälfte an und bauten ihre Führung kontinuierlich aus. Nach einer Auszeit Mitte der zweiten Hälfte konnte die TSG zwar noch einmal auf 14:20 verkürzen, doch hatte man damit sein Pulver verschossen.

TSG III: Hartmann, Sobotta – Bruns-Schnitker, Busch, Claussen, Gerling, Björn Hahn, Sven Hahn, Idel, Kugelmeier, Martins, Ricker, Peter Stuhr, Stefan Stuhr, Trawinski, Wojtke, Zahlmann.