Landkreis - Interessant dürfte aus Landkreissicht das Wochenende in der Handball-Landesliga werden.

TvdH Oldenburg II - TS Hoykenkamp (Samstag, 17 Uhr). Ausgerechnet jetzt, wo die richtungsweisenden Spiele kommen, hat die TS Hoykenkamp arge personelle Probleme. In Oldenburg wird TSH-Trainer Frank Kessler außer den Langzeitverletzten Jan-Luca Linde, Kay Uwe Paschke, Karol Menkens und Janko Freiwald auf einige weitere wichtige Spieler verzichten müssen. Während Kyan Petersen mit einer Knieverletzung wohl einige Wochen ausfällt, wird auch Alexander Kirchhof nach einer Bänderverletzung im Fuß fehlen. Hinter dem Einsatz von Tim Streckhardt (Rückenprobleme), Nico Flehmer (Fußverletzung) und Bernd Spille (Ellenbogenverletzung) steht ein ganz dickes Fragezeichen.

So sind die Vorzeichen für dieses wichtige Spiel alles andere als gut, doch lässt Kessler keine Entschuldigungen gelten: „Auch wenn etliche Spieler fehlen werden, sehe ich uns doch als stark genug an, um zu gewinnen, zumal wir nach der Heimniederlage gegen diesen Gegner noch etwas gutzumachen haben.“

Kessler legt das Hauptaugenmerk auf die eigene starke Deckung, die mit dem wieder genesenen Keeper Gregor Kleefeld eine wichtige Bank mehr im Kasten hat. Vor allem die Oldenburger Rückraumschützen Hendrik Sörnsen, Steffen Trawinski und Niklas Lüdeke gilt es auszuschalten.

TSG Hatten-Sandkrug II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (Samstag, 17.30 Uhr). Als Tabellenzweiter sind die Gäste beim Schlusslicht klarer Favorit. Dennoch spricht HSG-Trainer Sven Engelmann von „der schwersten Begegnung in dieser Saison“. „Der Tabellenletzte wird sich zerreißen, um uns die Punkte abzunehmen. Deshalb müssen wir von Beginn an konzentriert in diese Begegnung gehen“, sieht der HSG-Coach sein Team in der Pflicht.

In Sandkrug wissen sie, was die Uhr geschlagen hat. So sieht Betreuer Uwe Stubbemann diese Begegnung schon als eine der letzten Chancen, wenn man den Klassenerhalt noch schaffen will: „Gegen diesen bärenstarken Gegner müssen wir mit großem kämpferischen Einsatz richtig gut gegenhalten.“ Bei der TSG fehlt neben dem immer noch verletzten Lars Kampmann mit Alexander Ulrich ein wichtiger Abwehrspieler, den es zu kompensieren gilt. „Unser erstes Ziel ist es, Schadensbegrenzung zu betreiben“, sagt Stubbemann.

Die Gäste treten auf jeden Fall mit breiter Brust an, wollen sie doch die Serie von 14 Spielen ohne Niederlage unbedingt weiter ausbauen. Entsprechend motiviert werden die Bookholzberger in diese Begegnung gehen, zumal Engelmann auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.