HOYKENKAMP - Eine schwere Verbandsliga-Saison liegt hinter den Handballern der TS Hoykenkamp. Insbesondere in der Schlussphase schienen der Mannschaft von Trainer Thorsten Stürenburg ein wenig die Nerven zu flattern. So war die TSH am Ende froh, im letzten Spiel gegen TuS Komet Arsten noch den entscheidenden Punkt zum Klassenerhalt zu erkämpfen.
Dieses Ziel hätte Hoykenkamp früher erreichen können, doch nach dem überzeugenden Erfolg gegen den Meister HG Jever/Schortens schien sich die Mannschaft Mannen zu sicher zu sein. So gab sie beim Absteiger TuS Bramsche die eingeplanten Punkte ab und musste bis zum letzten Spieltag zittern.
Negativ bemerkbar machten sich etliche Verletzungen. Besonders ins Gewicht fiel dabei zunächst der Ausfall von Lars Oldiges, der sich am letzten Tag der Vorbereitung verletzte und in der Hinserie nicht eingesetzt werden konnte. Auch Martin Wessels war bis zu seiner Verletzung nach dem zwölften Spieltag ein wichtiger Baustein im Team. Bis dahin stand er in der Torschützenliste der Liga ganz oben. Auch durch die mehrwöchigen Ausfälle von Dirk Egbers und Gaylord Klammt wurden sicher geglaubte Punkte abgegeben. „Eine bessere Platzierung wäre möglich gewesen“, sagte Stürenburg.
Dabei zeigte sich die Sporthalle in Heide in der Hinserie als fast uneinnehmbare Festung. Außer einer Punkteteilung gegen die SG Achim/Baden II kassierte die TSH nur gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen eine klare Niederlage.
Überzeugen konnte die Stürenburg-Sieben besonders zu Saisonbeginn, denn hier wurden die Gegner Grüppenbühren/Bookholzberg, Damme und Haren deutlich aus der Halle gefegt. Erst in der fünften Begegnung kassierte die Turnerschaft in Schüttorf die erste Niederlage und bald rutschte Hoykenkamp vom ersten auf den achten Platz ab.
Die Heimbilanz von 18:8 Punkten scheint noch ganz ordentlich. Schlechter sieht da schon die Auswärtsbilanz aus: 6:20 Punkte deuten auf eine Schwäche in fremder Halle hin, an der gearbeitet werden muss. Auch die Siebenmeterquote von 67 Prozent überzeugte nicht.
Insgesamt gab es für die Spieler 106 Zeitstrafen und fünf Disqualifikationen. Auch die Offiziellen wurden nicht verschont, doch hier blieb es schließlich nur bei zehn gelben Karten.
