Falkenburg - Eine gute Voraussetzung hat die HSG Hude/Falkenburg immerhin für das nächste Spiel: Die 16:31-Niederlage gegen den TuS Jahn Hollenstedt schwirrt den Drittliga-Handballerinnen nicht in den Köpfen herum. Stattdessen wollen sie mit einer neuen Taktik in die nächste Begegnung starten, wenn sie am Sonntag um 15 Uhr beim Fünftplatzierten TV Oyten antreten werden.

„Hollenstedt war in der Tabelle mit uns auf Augenhöhe. Außerdem war es ein Heimspiel. Das war ein enormer Druck“, sagt HSG-Trainer Dean Schmidt rückblickend. Außerdem seien einige Spielerinnen angeschlagen gewesen. Ein Fehler, so Schmidt, den er auf seine Kappe nehme: Einen Abend zuvor hatte das Team nämlich noch einmal hart trainiert. Angeschlagene Handballerinnen, die nur schwer ins Spiel kamen, waren die Folge.

Der HSG-Coach möchte dies in der kommenden Begegnung vermeiden. „Dieses Mal gibt es zwei Tage Regenerationszeit.“ Die wird auch nötig sein, denn mehrere Spielerinnen sind immer noch nicht richtig fit. Nicht gerade von Vorteil, wenn man einen Blick auf Oytens Bilanz wirft: Der Gastgeber hat den besten Angriff der Liga und zudem noch ein recht junges Team vorzuweisen. Schmidt und seine Mannschaft haben den Gegner bereits analysiert. Oyten habe gute Qualitäten, gibt der Trainer zu. Deshalb gelte für sein Team im Spiel wenn es hart auf hart komme: „Nicht in Hektik verfallen.“