Cloppenburg/Friesoythe - In der Handball-Landesliga bot der Absteiger TV Cloppenburg II zum Abschied vom heimischen Publikum eine gute Vorstellung. Erst in der Schlussviertelstunde setzte sich der FC Schüttorf durch.

Handball, Männer Landesliga Weser Ems: TV Cloppenburg II - FC Schüttorf 22:28 (13:15). Eine gute Leistung bot die TVC-Reserve zum Heimspielabschied aus der Landesliga. Da Marius Feldhaus kurzfristig absagen musste, und Marius Heyer ohnehin nicht dabei war, fehlten dem Gastgeber vor allem in der Schlussphase die Alternativen im Rückraum.

So konnte Torjäger Sascha Westendorf mit seinem zehnten Treffer zwar nochmals zum 21:21 ausgleichen (46.), doch dann schwanden beim Gastgeber die Kräfte. Allerdings fiel der Gästesieg zu hoch aus.

„Wir haben uns in der Abwehr gegen den sehr kampfkräftigen Gegner nicht immer geschickt genug angestellt“, sagt Spielertrainer Torsten Burhorst und begründet so das Verhältnis von 9:0-Siebenmetern zugunsten der Gäste.

TVC II: Debbeler, Wilhelm - Pister, Schulmann (2), Abeln, Westendorf (10), Pohlmann (1), Bärlein, Thye, Burhorst (5), Wolkow (2), Kettmann, Grote (1), Bröring (1).

  Steffen Grote wechselt nach der Saison wieder zum TV Dinklage zurück. Marius Feldhaus wird die TVC-Reserve ebenfalls verlasen und wohl in der Nähe von Quakenbrück spielen. 

Landesklasse Süd: HSG Friesoythe - FC Schüttorf II 39:21 (22:9). Die Hoffnung, die HSG Wagenfeld/Wetschen würde in Burg Gretesch straucheln und so Platz eins an Friesoythe abgeben müssen, erfüllte sich nicht (Endstand: 26:21 für die HSG). Aber Friesoythe holte sich mit einem überzeugenden Sieg, der zur Pause mit 22:9 schon sicher war, Platz zwei und die Aufstiegsrelegation. Da am kommenden Samstag Christoph Tiedeken heiratet, wird noch um einen passenden Zeitpunkt für das erste Spiel verhandelt.

„Wir haben von Beginn an Gas gegeben und gegen Schüttorf konzentriert gespielt“, sagt Trainer Günter Witte, der vor allem mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden war. So konnte munter durchgewechselt und vor allem Neuzugang Ludolph Matthies viel Spielpraxis vermittelt werden.

HSG: Fründt, Fröhlich - Willmann, M. Witte (3), Robbers (4), N. Albers (10), Kühn (3), Laskowski (2), Matthies (5), Tiedeken (1), Kulle, Paul (6/1), J. Albers (1), Wilhelm (4).

  In der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga tritt die HSG zunächst am kommenden Wochenende bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn an. Eine Woche später kommt es zum Rückspiel. Auf die genauen Daten müssen sich beide Seiten noch einigen.