Hude/Falkenburg - Wer die Favoritenrolle innehat, wenn der Tabellenzweite der Handball-Oberliga der Frauen, die HSG Hude/Falkenburg, an diesem Sonnabend um 19.30 Uhr bei Grün-Weiß Mühlen, dem Tabellendrittletzten, antritt, dürfte ziemlich klar sein, oder? „Ja, ich denke, die haben wir“, sagt Co-Trainerin Inge Breithaupt.
Coach Werner Rohlfs warnt allerdings vor Mühlens Heimstärke: „Wir müssen konzentriert auflaufen.“ Verzichten muss Rohlfs nach wie vor auf Torhüterin Karen Tapkenhinrichs, Außenspielerin Nadja Albes und Christin Schulze. Letztere habe diese Woche zwar schon ein bisschen mittrainiert, könne aber erst nach Weihnachten wieder spielen.
Zwar lieferte Torhüterin Katharina Woltjen vergangene Woche beim Spiel gegen den ATSV Habenhausen mit zahlreichen Paraden einen starken Auftritt ab; auf Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft – zuletzt war Sandra Peters für den Notfall mit dabei – muss Rohlfs diesmal allerdings verzichten: „Wir haben am Sonnabend selbst ein Spiel“, erklärt Inge Breithaupt, die auch Trainerin eben dieser zweiten Mannschaft ist. „Im Notfall muss Sonja Cordes ins Tor“, so Rohlfs, der sich im Vorfeld ein Spiel der Gegnerinnen angesehen hat.
Die Handballerinnen von GW Mühlen kassierten in ihren vergangenen drei Spielen Niederlagen. Den insgesamt sechs Niederlagen in dieser Saison stehen lediglich zwei Siege gegenüber – diese gelangen den Grün-Weißen allerdings in ihren Heimspielen gegen den TV Dinklage und den TSV Morsum.
