Hude/Neerstedt - Nach drei spielfreien Wochenenden sind die Frauen der HSG Hude/Falkenburg und die Männer des TV Neerstedt in der Handball-Oberliga an diesem Sonnabend in Auswärtsspielen gefordert.
Frauen-Oberliga: BV Garrel - HSG Hude/Falkenburg (Sonnabend, 19.30 Uhr). Viele Gedanken über die Mannschaftsausstellung muss sich HSG-Trainer Werner Rohlfs vor dem Auswärtsspiel beim Tabellensiebten nicht machen. Aufgrund großer Verletzungsprobleme reist das Team mit nur acht Spielerinnen nach Garrel, dazu zählt mit Maike Gärtner schon eine Akteurin aus der zweiten Mannschaft der HSG.
Zu den Langzeitverletzten Karen Tapkenhinrichs, Franziska Bohlken und Nadja Albes fällt nun auch die gerade erst wiedergenesene Katharina Stuffel erneut mit Knieproblemen aus. „Sie ist bei einem Testspiel wieder auf das Knie gefallen und kann am Sonnabend definitiv nicht spielen“, berichtet Werner Rohlfs. Darüber hinaus wird auch Kristin Schulze mit Rückenproblemen voraussichtlich zwei Wochen ausfallen.
„Das ist natürlich nicht optimal. Das Team ist kaum eingespielt. Wir hatten wenig Gelegenheit, an der Abstimmung zu arbeiten“, klagt Trainer Rohlfs. „Während der Winterpause waren viele Hallen geschlossen oder belegt, so dass wir kaum trainieren konnten.“ Trotzdem geht er mit guter Hoffnung in die Partie. „Garrel ist zwar sehr heimstark, das wissen wir. Im letzten Jahr haben wir aber knapp gewonnen. Wir wollen unsere drei Minuspunkte behalten.“
Männer-Oberliga: SG Friedrichsfehn/Petersfehn - TV Neerstedt (Sonnabend, 19.30 Uhr). Die Neerstedter konnten über den Jahreswechsel sämtliche personellen Probleme abschütteln. Lediglich hinter dem Einsatz von Thomas Schützmann, der nach seinem Bänderriss wieder das Training aufgenommen hat, steht noch ein kleines Fragezeichen. „Ansonsten haben wir alle Spieler an Bord“, geht TVN-Trainer Dag Rieken zuversichtlich in die letzte Begegnung der Hinrunde.
Dennoch warnt er seine Spieler vor den Gastgebern, die in der vergangenen Saison alles andere als ein Lieblingsgegner der Neerstedter waren. Aus den beiden Duellen standen aus TVN-Sicht magere 1:3-Punkte zu Buche. „Friedrichsfehn ist eine gefährliche Truppe“, weiß Rieken, auch wenn die SG mittlerweile nicht mehr auf den ehemaligen Bundesligaspieler Jan-Philip Willgerodt zurückgreifen kann, in der Tabelle nur auf dem zehnten Platz steht und damit in Abstiegsgefahr schwebt. „Der Mannschaftsstamm ist im Vergleich zur letzten Saison zusammengeblieben“, so der TVN-Coach.
Die Neerstedter wollen auf jeden Fall den positiven Trend der zurückliegenden Partien – fünf Siege aus sechs Spielen – fortsetzen. „Wir sind aber keine Mannschaft, die den Anspruch erhebt, Meister zu werden. Unser Ziel bleibt die obere Tabellenhälfte. Dafür wollen wir von Spiel zu Spiel schauen und möglichst jede Aufgabe siegreich gestalten“, berichtet Rieken.
