Hude - „Wir werden auf alle Fälle antreten“, sagt Thorsten Stürenburg, Trainer der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg. An diesem Sonntag (16.30 Uhr) geht es für die Drittliga-Aufsteigerinnen in der Halle am Huder Bach in der ersten Runde des DHB-Pokals gegen den Oberligisten HSG Heidmark.

„Wir wollen zu Hause ganz klar gewinnen“, betont der Trainer und fügt hinzu: „Aber nicht auf Teufel komm raus.“ Diese Einschränkung ist nicht ganz unberechtigt, wirft man einen Blick auf die Liste der angeschlagenen Spielerinnen: Karen Tapkenhinrichs, Janna Müller (beide Zerrung) und Katharina Stuffel (Schulterverletzung) werden „eher nicht spielen“, so Stürenburg. Sonja Cordes fehlt nach einer Operation am Hacken, und auf die langzeitverletzte Mareike Zetzmann muss der Coach ohnehin verzichten.

„Wir haben uns im vergangenen Jahr die Chance erarbeitet und wollen sie auch nutzen“, sagt der HSG-Trainer vor dem Spiel. Das Erreichen der zweiten Runde, in der sein Team möglicherweise auf einen Bundesligisten treffen könnte, „wäre schon ein Highlight“, so Stürenburg.

Doch: „Es gibt Wichtigeres“, sagt er und meint damit den Saisonbeginn am Sonntag, 20. September, wenn sein Team in Hude die HSG Hannover-Badenstedt empfängt.

Auf das Spiel an diesem Sonntag freut sich der Coach dennoch: „Wir hoffen auf die Unterstützung des Publikums. Heidmark ist eine sympathische Mannschaft, die wir trotzdem schlagen wollen.“