Wildeshausen - Mit einer 24:26 (13:17)-Niederlage bei Tura Marienhafe startete Aufsteiger HSG Harpstedt/Wildeshausen in die neue Saison in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen.

„Ein Remis wäre gerecht gewesen, denn wir haben neben sieben Holztreffern auch noch mehrere klare Chancen liegen gelassen“, sah HSG-Trainer Udo Steinberg seine Mannschaft auf Augenhöhe. Zu Beginn der Partie hatten die Gäste jedoch einige Probleme. Die Abwehr stand zwar sicher, doch im Spielaufbau schlichen sich immer wieder Fehler ein, die von den Gastgeberinnen zu einfachen Toren genutzt wurden. Einem 2:5-Rückstand (8. Minute) lief die HSG vergeblich hinterher, nach 21 Minuten stand es gar 8:13. Eine Auszeit von Steinberg verfehlte ihre Wirkung nicht, denn kurz vor der Pause hatten sich die Gäste auf zwei Tore herangekämpft.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lief es noch besser. Die Angriffe wurden konzentrierter vorgetragen und auch sicherer abgeschlossen. Da die Deckung mit der starken Torfrau Maria Krieger als Rückhalt ebenfalls gut arbeitete, blies der Aufsteiger zur Aufholjagd. Bis auf 19:20 (42.) kam die HSG heran, scheiterte anschließend jedoch zu häufig an der eigenen Chancenverwertung. Dafür stimmte die kämpferische Einstellung, denn auch nach dem 20:25 gab sich die HSG nicht geschlagen. Mehr als der Anschlusstreffer durch Hanike Meyer-Ebrecht zum 24:25 sprang aber nicht heraus.