Hude/Falkenburg - Gegen den Wilhelmshavener HV zogen die Frauen der HSG Hude/Falkenburg II in der Handball-Weser-Ems-Liga mit 19:25 (9:12) am Ende recht deutlich den Kürzeren. Hudes Trainerin Inge Breithaupt musste mit Maike Breithaupt, Djenia Hische-Parwanow und Anke Witte gleich auf drei Leistungsträger verzichten. Das machte sich besonders in der Offensive sehr stark bemerkbar. So war es eine überragende Torhüterin Sandra Peters, die ihr Team mit etlichen tollen Paraden lange Zeit im Spiel hielt.

Von Beginn an stand die Deckung der HSG sicher, so dass die Gäste über Positionsangriffe kaum einmal zum Erfolg kamen. Da aber der Angriff mit seinen Würfen immer wieder an der gegnerischen Deckung scheiterte, kam Wilhelmshaven wiederholt über Konter zu einfachen Toren und baute so den Vorsprung sicher aus. In Halbzeit eins gab es lange einen offenen Schlagabtausch, denn obwohl es der Breithaupt-Sieben im Angriff an Ideen mangelte, konnte sich besonders Miriam Skormachowitsch immer wieder durchsetzen und erzielte eine ganze Reihe sehenswerter Treffer. Nach wechselnden Führungen übernahmen die Gäste nach dem 6:6 (15.) das Kommando und gaben im weiteren Verlauf der Partie diese Führung auch nicht mehr ab.

Nach dem Seitenwechsel fand die HSG dann gar nicht mehr ins Spiel. Beinahe jeder Ballverlust führte sofort zu einem Gegentor, so dass der Gegner innerhalb von sechs Minuten auf 17:10 davonzog. In der Folge wurden dann neben einem Strafwurf weitere Möglichkeiten vergeben. Mit drei Toren in Folge verkürzte die Breithaupt-Truppe noch einmal auf 14:17 (44.): Danach ließen die Handballerinnen dann aber wieder die nötige Konzentration im Angriff vermissen und so setzten sich die Gäste bis fünf Minuten vor dem Ende entscheidend auf 24:17 ab. Zwei weitere Strafwürfe für die HSG trafen ebenfalls nicht mehr ihr Ziel. Deshalb gab es eine Pleite.