HUDE - Wiederholung erwünscht: Sollten die Drittliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg an diesem Sonnabend ab 17.30 Uhr beim VfL Bad Schwartau erneut einen Punkt aus der Fremde holen, wäre Trainer Werner Rohlfs hochzufrieden . „Das würde ich sofort unterschreiben“, sagt er – wohlwissend, dass dafür wieder alles so passen muss, wie beim 29:29-Unentschieden bei den HF HUK am vergangenen Sonntag. „Da hatte Sonja Cordes eine hundertprozentige Wurfausbeute“, nennt Rohlfs nur ein Beispiel für die gute Tagesform seiner Mannschaft.
Will der Tabellenachte seinen Aufwärtstrend fortsetzen (zuletzt drei Punkte aus zwei Spielen), muss er gegen den Ligasechsten Schwartau eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen. „Der Gegner spielt variantenreich, da dürfen wir uns keine Übergabefehler in der Abwehr erlauben“, warnt Rohlfs. Zudem habe der Gegner im Vergleich zum Hinspiel seine technische Fehlerquote reduziert, weshalb die Huderinnen wohl nicht viele Gelegenheiten zu Tempogegenstößen bekommen werden. „Unser schnelles Spiel nach vorne ist aber ohnehin ausbaufähig“, bekennt der Trainer selbstkritisch. Schnell seien dagegen die Rückraumspielerinnen des Gegners. Auf Karen Wessoly, Katharina Pohle und Jenny Stapelfeldt, die am vergangenen Sonntag acht Tore gegen die HSG Kropp-Tetenhusen warf, müsse sein Team besonders aufpassen. „Gegen die müssen wir frühzeitig rauskommen und die Laufwege dichtmachen“, fordert Rohlfs – in der Hoffnung, wie schon gegen HUK die Partie bis zum Ende offen gestalten zu können.
Außer Simone Winkler, die aus beruflichen Gründen nicht dabei sein wird, kann Werner Rohlfs in der wichtigen Partie auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Mit einem Erfolgserlebnis könnte sich der Aufsteiger im Kampf um den Klassenerhalt weiter aus der Gefahrenzone befreien. Derzeit beträgt der Abstand zum ersten Abstiegsplatz vier Punkte.
