HUDE - Fast immer sind es die sportlichen Höchstleistungen, die für Aufmerksamkeit sorgen – möglich sind sie aber oft nur, wenn ein gut funktionierender Verein dahinter steht. Um die wichtige, meist ehrenamtliche Aufbauarbeit, die auch in den mehr als 200 Sportvereinen im Landkreis Oldenburg und in Delmenhorst geleistet wird, zu würdigen, vergibt der Deutsche Olympische Sportbund mit den Volks- und Raiffeisenbanken seit 2004 die „Sterne des Sports“. Am Montag fiel in Hude der Startschuss zur zweiten Auflage des Wettbewerbs in dieser Region.
„Es ist wichtig, dass auch die geehrt werden, die sich mit großem Aufwand für die Vereinsarbeit einsetzen, ohne dabei sportliche Höchstleitungen zu vollbringen“, sagte Ralf Spille, Vertriebsleiter bei der Volksbank Ganderkesee-Hude. Gesucht werden Sportvereine, die durch gesellschaftliches Engagement überzeugen.
Die Bandbreite reicht von besonderen Kinder- und Jugendsportkursen, über Programme zur Integration und Gesundheitsprävention bis hin zu Angeboten für Familien, Senioren und Schulen. „Jeder Verein hat etwas, was er zeigen kann“, so Spille. Über die Platzierungen entscheidet eine Jury, in der unter anderem NWZ -Lokalsportredakteur Lars Pingel und der Mediendirektor von Fußball-Bundesligist Werder Bremen, Tino Polster, sitzen.
Mit der Vergabe der Sterne und den ausgelobten Geldprämien sollen die Vereine auch dazu „animiert werden“, so Spille, auf besondere Probleme vor Ort zu reagieren. Bei der ersten Auflage sicherte sich der SC Wildeshausen 2007 mit seiner vorbildlichen Integrationsarbeit in der Boxabteilung auf Regionalebene Platz eins.
Bronze, Silber, Gold
