HUDE - „Viele Artikel bieten wir schon seit Jahren an, aber wir gehen auch mit der Zeit und haben jedes Jahr etwas Neues dabei“, sagte Hildegard Wittig vom Frauenwerkkreis der katholischen Kirchengemeinde St. Marien. Über den großen Zulauf beim Handarbeitsbasar am Wochenende freute sie sich sehr.

Zum 27. Mal hatten die 14 Frauen des Huder Werkkreises den Basar organisiert und ein Jahr lang dafür genäht, gestrickt, gehäkelt und gebastelt, was das Zeug hält. Und so war am Sonntag eine Riesenauswahl an Tischdecken, Kissen, Bekleidungsstücken und Dekorationsartikeln in den unteren Räumen des Gemeindehauses zu sehen.

Besonders lobenswert, so Hildegard Wittig, sei, dass auch andere Gemeindemitglieder am Basar teilnehmen und beispielsweise selbst gemachte Weihnachtsgestecke und -kränze für den guten Zweck anbieten. Neu in der großen Auswahl waren dieses Mal handgemachter Modeschmuck und gefilzte Ansteck- und Dekorationsblüten.

Das Obergeschoss des Gemeindehauses hatte sich derweil in eine Cafeteria verwandelt, die stets gut besucht war. Kein Wunder: 40 selbst gemachte Torten und Kuchen warteten darauf, verspeist zu werden.

„Alle 14 Tage treffen wir uns zum Klönen und um die Arbeit zu verteilen“, sagte Hildegard Wittig. Doch nach dem Basar ist erst einmal eine Pause angesagt. Im Februar geht es dann weiter mit den Vorbereitungen für den 28. Wohltätigkeitsbasar. Die Erlöse gehen wie in den vergangenen Jahren an die Lepra- und Tuberkulosehilfe.