Hude - Ordentlich Brisanz verspricht das Auswärtsspiel des FC Hude gegen SV Ofenerdiek in der Fußball-Bezirksliga. Am Donnerstag (14 Uhr) muss das Team von Trainer Lars Möhlenbrock zum „Kellerduell“ beim Tabellenvorletzten ran. „Wir erinnern uns noch gut an das Hinspiel im August. Da war es anfangs ausgeglichen, erst in der zweiten Hälfte konnten wir uns absetzten“, blickt der FC-Coach zurück. Mit 5:2 konnte sein Team das Duell vor gut zwei Monaten für sich entscheiden – im Vergleich dazu erwartet er nun ein anderes Auftreten der Oldenburger. „Die haben die letzten beiden Spiele gewonnen und einen großen Schritt nach vorne gemacht. Nach zwei guten Spielen hat man natürlich ein ordentliches Selbstbewusstsein, wenn man merkt, dass es endlich in die richtige Richtung geht“, sagt Möhlenbrock.
Dennoch sei das Ziel gegen den Aufsteiger klar: Mit Blick auf die Tabellensituation – Hude hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf Ofenerdiek – muss unbedingt ein Sieg her. „Wir wollen die natürlich weiter hinter uns lassen“, sagt der FC-Trainer. Einfach wird es mit den drei Punkten aber nicht. Besonders die Platzverhältnisse in Oldenburg bereiten dem Huder Coach Kopfzerbrechen. „Der Platz soll ja nicht so prickelnd sein. Eigentlich müsste man gegen Ofenerdiek schnell spielen, um sie da zu erwischen, wo sie vielleicht noch ihre Schwächen haben, nämlich im Umschaltspiel. Aber ich denke, dass wir uns von diesem Plan verabschieden und unser Spiel anpassen müssen“, erklärt Möhlenbrock.
Man müsse das Spiel auf der kämpferischen Schiene annehmen und „den ein oder anderen Kniff“ parat haben. Wie genau sein Team in die Partie gehen wird, entscheidet sich aber erst am Donnerstag. „Ich will den Platz erst selbst sehen“, sagt Möhlenbrock. Personell kann er jedenfalls aus dem Vollen schöpfen. „Gut 20 Spieler sind mit dabei“, sagt er. Mit einem Sieg in Ofenerdiek könnten die Huder ins Tabellenmittelfeld vorstoßen und endlich einen etwas größeren Puffer auf die Abstiegszone aufbauen.
