Hude - Ein ambitioniertes Ziel haben sich die Fußballer des FC Hude für die an diesem Wochenende beginnende Bezirksliga-Saison gesetzt: Sie wollen unter die ersten fünf Teams in der Tabelle kommen. In der vergangenen Saison waren die Huder als Aufsteiger Neunter geworden und hatten ihr Ziel – mindestens Zehnter zu werden – erreicht.

Auch diesmal ist FC-Trainer Lars Möhlenbrock optimistisch: Wenn sein Team die Saison konstant zu Ende spiele, sei ein Platz unter den ersten Fünf durchaus möglich. In der vergangenen Spielzeit lagen die Huder nach der Hinserie bereits auf Rang vier, rutschten in der Rückrunde aber noch ab.

Trotz der eher mäßigen zweiten Saisonhälfte ist Möhlenbrock mit der vergangenen Spielzeit zufrieden gewesen: „Die Jungs haben sich gut weiterentwickelt. Einige haben vom ersten Aufstieg gelernt.“ Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga 2016 waren die Huder ein Jahr später wieder abgestiegen. Doch bis zur Rückkehr dauerte es nicht lange. Dem Team aus dem Klosterort gelang der direkte Wiederaufstieg und diesmal klappte es mit dem sicheren Klassenerhalt.

Dabei sahen die Voraussetzungen zunächst nicht gut aus. Das Verletzungspech hatte bei den Hudern gnadenlos zugeschlagen. Drei Spieler hatten sich einen Kreuzbandriss zugezogen. In diesem Jahr sieht es deutlich besser aus. Größere Ausfälle haben die Huder nicht zu beklagen. Die schwer verletzten Spieler aus der vergangenen Saison kehren langsam wieder zurück. So konnte Cüneyt Yildiz bereits im Bezirkspokal-Duell gegen den SV Baris Delmenhorst am vergangenen Wochenende auflaufen.

Auch Abgänge von Stammspielern hat es in der Sommerpause nicht gegeben. Mit Alexander Schmidt und Yannik Osterloh haben zwei Ergänzungsspieler den Verein verlassen. Im Gegenzug sind mit Mark Hacker, Mark-Rowell Kampa, Dominic Brumund, Aaron Lepthien, Ingmar Peters und Patrick Zabrodsky sechs Spieler neu im Team. Zabrodsky habe bereits in der ersten Aufstiegssaison zu den Stammspielern gehört und mit Lepthien sei ein Spieler mit Landesliga-Erfahrung zurück nach Hude gewechselt, erklärt Möhlenbrock. Auch freut er sich auf die Arbeit mit den jungen Spielern. Gerade von Peters verspricht sich der Trainer viel. Für Absteiger TuS Eversten erzielte der 20-Jährige in der vergangenen Saison 16 Tore. „Wir sind mit dem Kader relativ breit aufgestellt und können jetzt auch taktisch variieren“, sagt Möhlenbrock.

Mit den Vorbereitungsspielen und dem Pokalduell war der FC-Trainer bisher ebenfalls sehr zufrieden. Gegen Baris setzten sich die Huder mit 3:2 durch und unterstrichen damit ihre Ambitionen, gegen Teams aus der gleichen Liga zu gewinnen. Es sei nur ein Gegentreffer zu viel gewesen, der der Nachlässigkeit geschuldet gewesen sei, meint Möhlenbrock.

Dem Saisonauftakt mit dem Heimspiel gegen den TuS Obenstrohe am Sonntag (14.30 Uhr) fiebert Möhlenbrock bereits entgegen. „Drei Punkte sind das anvisierte Ziel“, gibt der Trainer selbstbewusst die Marschrichtung vor. Dennoch warnt er vor dem Gegner. Obenstrohe sei konterstark und habe eine gefestigte Mannschaft. „Die fallen bei einem Rückstand nicht gleich um.“

Renke Hemken-Wulf
Renke Hemken-Wulf Redaktion Münsterland