Hude/Bookholzberg - In der Handball-Landesklasse der Frauen marschiert das Landkreis-Duo weiter vorneweg – auch wenn die HSG Hude/Falkenburg II einen Punkt liegen gelassen hat.

HG Jever/Schortens - HSG Hude/Falkenburg II 20:20 (10:10). Arg strecken musste sich die HSG-Reserve, um am Ende wenigstens einen Punkt aus Jever mitzunehmen. Da Trainerin Inge Breithaupt gleich auf etliche Stammspielerinnen verzichten musste, tat sich Hude/Falkenburg recht schwer.

Den besseren Start hatten die Friesländerinnen, die sich nach zehn Minuten eine 5:3 Führung erkämpften und diese auch im weiteren Verlauf der Partie behaupteten. Jeden Gäste-Treffer beantworteten sie umgehend mit einem weiteren Tor und hielten so die Landkreislerinnen zunächst immer auf Abstand. Erst kurz vor der Pause wurde die Breithaupt-Sieben etwas stärker und kam durch Nina Schoster noch zum Ausgleich.

Nach Wiederanpfiff wendete sich das Blatt, denn nun übernahm die HSG das Kommando und übernahm durch zwei Treffer von Svea Urban und Svenja Hoffmann die 12:10-Führung. Doch vergaßen sie, weiter nachzulegen. So kamen die Friesländerinnen zurück ins Spiel und gingen sogar noch einmal mit zwei Treffern in Führung (20:18). So war noch ein energischer Schlussspurt der Breithaupt-Sieben nötig, um am Ende wenigstens einen Punkt mitzunehmen.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - Wilhelmshavener SSV II 28:22 (14:10). Nach einem Blitzstart und einer 6:0-Führung nach elf Minuten schien die HSG das Handballspielen fast einzustellen. Dennoch mühte sich der Tabellenführer noch zu einem wichtigen Erfolg gegen Wilhelmshaven. Für Coach Rolf Tants war der zwischenzeitliche Leistungsabfall unerklärlich: „Mein Team hat bärenstark begonnen. Doch dann bauten wir stark ab und damit den Gegner mehr und mehr auf.“ Nach dem starken Beginn häuften sich die Unsicherheiten im Team der Gastgeberinnen, die die gegnerische Torhüterin regelrecht warm warfen. So holte Wilhelmshaven Tor um Tor auf und war nach dem 8:7 (20.) wieder in Schlagdistanz. In den letzten zehn Minuten vor der Pause gab es einen offenen Schlagabtausch, in dem die HSG den Abstand bis auf vier Tore ausbauen konnte.

In der zweiten Spielhälfte ging es genau so weiter, obwohl sich die Tants-Sieben zunächst nach einem Dreierpack von Wiebke Möller auf 17:11 absetzen konnte. Bis Mitte der zweiten Hälfte hatten sich die Gäste jedoch wieder auf 19:21 herangekämpft. Erst als Möller nach einer Auszeit das 26:19 (54.) erzielte, war den Gastgeberinnen der Arbeitssieg in dieser Partie nicht mehr zu nehmen.