Hude - Dem DRK-Ortsverein Hude ist es auch während der jüngsten, sehr gut besuchten Mitgliederversammlung nicht gelungen, den vakanten Posten des 1. Vorsitzenden wieder zu besetzen. Die 2. Vorsitzende Uta Rose, die auch die Versammlung leitete, wird weiterhin das Ruder in der Hand haben. Im vergangenen Jahr hatte es sowohl Veränderungen im Ortsvereinsvorstand als auch in der Bereitschaftsleitung gegeben. Es sei ein unruhiges Jahr gewesen.
„Mittlerweile hat der Ortsverein wieder sanfteres Fahrwasser erreicht und die Zusammenarbeit ist nach wie vor sehr gut“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Venzke in seinem Grußwort. Er sprach zusätzlich ein großes Dankeschön des Vorstandes für die geleistete Arbeit an die versammelten Helfer und Mitglieder aus. „Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, machte er deutlich.
Die geleisteten Helferstunden schlagen sich in all den unterschiedlichen Bereichen der Huder Ortsgruppe nieder. Dabei verzeichnete die ehrenamtliche Bereitschaft als größte Abteilung der Huder Ortsgruppe die meisten Stunden. Diese wurden unter anderem bei Sanitätsdiensten wie auf den Landtagen Nord, bei den Einsatzübungen und den wöchentlichen Gruppenabenden gesammelt. Auch beim Moorbrand in Meppen waren die Huder Helferinnen und Helfer als Teil der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Einsatz.
Mehr als nur Erste Hilfe
Dass der Ortsverein des DRK mehr als nur Erste Hilfe macht, verdeutlichte der Bericht des Jugendrotkreuzes. Neben Ausflügen nahm die Gruppe an Wettbewerben teil und übte Erste Hilfe-Maßnahmen mit den Kindern und Jugendlichen. „Dabei steht der Spaß immer im Vordergrund“, betont Gruppenleiterin Alexandra Hanke.
Kleiderkammer
Auch die Kleiderkammer freute sich in 2018 über viel Zulauf und die große Menge an Spenden aus der Bevölkerung. So wurden über das Jahr viele tausend Textilien an Bedürftige ausgegeben, und es zeigte sich, was für einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag die Kleiderkammerhelfer leisten, hieß es.
Mehr Blutspender
Bei der Blutspende, die der Ortsverein fünf Mal pro Jahr veranstaltet, freute man sich über einen Anstieg der Spender- und auch der Erstspenderzahl, was sicherlich mit dem leckeren Buffet zusammenhängt, das bei jedem Termin zubereitet wird. Das Leitungsteam mit Beate Becker und Jan-Henrik Janssen bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern, ohne die diese Aktionen nicht möglich wären. Insgesamt kam der Ortsverein mit all seinen Facetten so auf mehr als 10 000 ehrenamtliche Helferstunden, die unentgeltlich und freiwillig geleistet wurden.
Da die Huder Ortsgruppe seit letztem Jahr keinen 1. Vorsitzenden mehr hat, stand neben der Wahl der Delegierten für die Kreisversammlung auch diese Wahl auf der Tagesordnung. Leider ließen sich keine Bewerber für das Amt finden, so dass Uta Rose als 2. Vorsitzende weiterhin die Geschicke des Ortsvereines lenkt.
Präsente und Ehrennadeln gab es beim Tagesordnungspunkt Ehrungen. Es gab viele Urkunden für 5, 10, 25 und 30 Jahre Mitgliedschaft.
Geehrt wurde zudem Bodo Struthoff, der selbst jahrelang Vorsitzender des Ortsvereines war, für 45 Jahre im Dienste des Roten Kreuzes.
Standing Ovations gab es dann bei der Ehrung von Erika Schepker und Dr. Ulrich Schreiber, die beide für jeweils unglaubliche 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden.
Beide waren maßgeblich an der Entstehung des Deutschen Roten Kreuzes in Hude beteiligt und Helfer der ersten Stunde, die sich über Jahrzehnte zum Wohle der Allgemeinheit engagiert haben. Ihr Beispiel mache deutlich, welch elementare Rolle das Ehrenamt nicht nur im DRK, sondern in der gesamten Gesellschaft spiele, hieß es.
