Hude - Mit einem relativ unbekannten Gegner bekommen es die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg an diesem Wochenende zu tun. Der Oberligist tritt am Sonntagabend (17 Uhr) beim MTV Tostedt an. Der Gegner aus dem Landkreis Harburg wechselte vor der Saison – genauso wie Jahn Hollenstedt – aus der Oberliga Niedersachsen in die Nordsee-Staffel.

Dem Tabellenstand nach ist mit einem Duell auf Augenhöhe zu rechnen: Beide Teams sind mit 10:6 Punkten gleichauf, Hude/Falkenburg belegt aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses den vierten Platz, der MTV folgt auf Rang fünf. „Ich denke auch, dass es zwei gleichwertige Teams sind“, sagt HSG-Trainer Lars Osterloh, der sich den Gegner auf Video angeschaut hat. Besonders wichtig werde es sein, dass seine Mannschaft wieder eine gute Abwehr stellt, um den Angriff des MTV um Haupttorschützin Friederike Kröger in den Griff zu bekommen. Das gelang zuletzt beim 21:19-Heimsieg gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn sehr gut.

Außerdem muss sich Hude/Falkenburg darauf einstellen, dass in Tostedt ohne Haftmittel gespielt wird. „Das ist immer etwas gewöhnungsbedürftig“, findet Osterloh, dem der komplette Kader zur Verfügung. Interessierte Fans können das Team unterstützen – ein (kostenloser) Bus fährt um 14.30 Uhr an der Huder Mehrzweckhalle ab.