HUDE - Sie sind nicht alle Handballer, doch opfern sie jedes Wochenende für den Sport. Seit 1995 existiert die „Gemeinschaft zur Förderung des Handballsports“ im Turnverein Hude. Bei der 15. Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorstand seinen neuen stellvertretenden Vorsitzenden – wie auch die Vorsitzende Martina Schmidt ein waschechter Handballer.
„Es fing an, als die Handballer des Turnvereins Hude einen Mannschaftsbus brauchten. Auch wenn dieses Vorhaben letzten Endes nicht realisiert wurde, gründete sich daraus unser Förderverein“, erzählt Schriftwart und Gründungsmitglied Jürgen Kämmer.
Der Förderverein habe sich zum Ziel gesetzt, besonders die jugendlichen Handballer und Handballerinnen mit Trainingskleidung, Zuschüssen für sportliche Begegnungen und Leistungsförderung zu unterstützen. „Bei mir hat alles damit angefangen, dass mein Sohn Gaylord mit Handball angefangen hat. Ich habe das sehr unterstützt und bin zu jedem Turnier mitgefahren, weil ich nicht wollte, dass er Fußballer wird“, sagt Beisitzerin Uta Klammt und lacht.
Auch wenn ihr Sohn ab einem gewissen Alter nicht mehr gewollt habe, dass sie ihn zu seinen Spielen begleitete, blieb sie in der Organisation aktiv. Inzwischen sei ihr Sohn 30 und habe kein Problem mehr damit, wenn seine Mutter zuschaut.
35 Mitglieder hat der Förderverein derzeit. Wenn es für die Sportler ernst wird, unterstützen Eltern und Freunde sie mit Kaffee und Kuchen. „20 verschiedenen Süßigkeitensorten haben die Spieler bei Wettkämpfen zur Auswahl. Für unser umfangreiches Kuchen- und Tortensortiment sind wir bekannt. Es ist wirklich toll, was sich die Mitglieder alles einfallen lassen“, sagt Klammt.
Bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 29. März, wurde Handballer Christoph Braun zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. „Er hat viele Ideen und wir freuen uns sehr, dass wir ihn gewinnen konnten“, sagt Kämmer. Seine Vorgängerin Andrea Holder sei aus beruflichen Gründen ausgestiegen.
Jugendliche für die sportliche Auseinandersetzung im Handball zu begeistern, sei dem Förderverein besonders wichtig. Für 60 Jugendliche und neun erwachsene Begleiter hatte der Förderverein vor Kurzem eine Busfahrt inklusive Eintrittskarten nach Hannover zu einem Bundesligaspiel organisiert. „Das kam super an, die Jugendlichen fanden das ganz toll. Mir liegt daran, Kindern Disziplin und Rücksichtnahme zu vermitteln – und das lernen sie beim Handball“, sagt Kämmer.
Damit der Verein weiterleben kann, braucht er Unterstützung. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Mitglieder finden ließen, die sich bei uns als ständiges oder Fördermitglied beteiligen würden“, sagt Klammt.
