Landkreis - In der Weser-Ems-Liga der Handballerinnen waren auch vier Teams aus dem Landkreis aktiv. Dabei siegte unter anderem HSG Hude/Falkenburg II gegen TV Neerstedt II.

HSG Varel-Friesland - HSG Harpstedt/Wildeshausen 37:25 (17:8). Erneut musste Harpstedt/Wildeshausen eine herbe Schlappe bei Varel-Friesland einstecken und befindet sich damit weiter in Abstiegsgefahr. Coach Udo Steinberg wusste um die Stärken der Vareler und nahm den linken Rückraum von Beginn an in kurze Deckung. Das fruchtete zunächst gut, aber die Gastgeberinnen setzten sich bis zur Pause auf neun Tore ab.

Auch in der zweiten Hälfte kam Varel wiederholt zu einfachen Toren und beim 30:11 Mitte der zweiten Halbzeit schien sich ein Debakel anzubahnen. Doch in der verbleibenden Zeit ließ die heimische HSG die Zügel schleifen, so dass die Gäste das Ergebnis noch ein wenig erträglicher gestalten konnten.

HSG Wilhelmshaven II - TSG Hatten/Sandkrug 30:18 (15:8). Nicht viel zu bestellen hatte Hatten/Sandkrug beim Tabellenführer Wilhelmshaven II. Dabei hatte die TSG fünfzig Minuten lang in der Deckung das Nachsehen bei den Aktionen der Jadestädterinnen, denn sie bekam wenig Zugriff auf die schnellen Kombinationen und besonders die Haupttorschützinnen Tanja Wark und Malinka Muschik bekamen die Gäste nicht in den Griff. Hier machte sich das Fehlen von Abwehrchefin Rebecca Dannemann besonders bemerkbar.

Erst in den letzten zehn Minuten besann die TSG sich auf ihr Spiel und brachte die Partie ausgeglichener zu Ende.

TV Neerstedt II - HSG Hude/Falkenburg II 24:30 (11:15). Bis zehn Minuten vor dem Ende schien nach dem 22:22 noch eine Überraschung möglich, doch am Ende setzte sich mit Hude/Falkenburg II die spielstärkere Mannschaft durch.

Die Abwehr des TVN hatte zunächst große Probleme, den starken Rückraum um Maike Gärtner in den Griff zu bekommen und Miriam Skormachowitsch erzielte über die rechte Außenposition am Ende sechs Tore. So nahm TV-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus nach dem 2:6 (7.) bereits ihre Auszeit. Neerstedt kämpfte sich auf 5:7 heran, doch die HSG setzte sich erneut auf 9:13 (22.).

Mit einem Blitzstart zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte das Team von HSG-Trainerin Inge Breithaupt auf 18:13. Doch der TVN gab nicht auf und glich erstmals zum 20:20 (45.) aus. Bis zum 22:22 gab es einen offenen Schlagabtausch. Doch dann erhöhten die Gäste das Tempo und mit vier Toren in Folge gelang die Vorentscheidung.