HUDE/FALKENBURG - Inge Breithaupt redet nicht lange darumherum. „Das ist das entscheidende Heimspiel“, sagt die Trainerin der Regionalliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg über die Partie gegen die HSG Hattorf/Schwiegershausen. Ihr Team belegt den letzten Tabellenplatz (12:34), wenn es den Abstieg noch vermeiden will, zählt gegen den Tabellensiebten (20:26) nur ein Sieg. Die Begegnung wird am Sonntag um 16.30 Uhr in der Halle am Huder Bach angepfiffen.
Vier Partien – einschließlich der am Sonntag – bleiben der HSG Hude/Falkenburg, um sich auf den elften Rang, der den Klassenverbleib bringen würde, zu schieben. Diesen hat Komet Arsten inne (16:28). Beim Versuch, die Aufholjagd zu starten, hoffen die Huderinnen auf Unterstützung von den Zuschauerrängen. Es wäre schön, wenn die Mannschaft von dort Rückenwind bekäme, bestätigt Breithaupt.
Die Huderinnen treffen auf ein Team, das die meisten seiner Tore aus dem Rückraum erzielt. Karen Mulleners (Rückraummitte und rechter Rückraum) mit 91 Treffern und Annaliesa Hopp (rechter und linker Rückraum), die 88 Mal traf, sind die erfolgreichsten Werferinnen der Gäste. „Wir müssen versuchen, offensiver zu agieren und aggressiv auf den Ball gehen“, erklärt Breithaupt, wie ihre Mannschaft den Konkurrenten stoppen will.
Ihre Länge nutzen die Spielerinnen aus Hattorf aber nicht nur im Angriff wirkungsvoll aus, sie hilft ihnen auch in der Abwehr. Dort können sie ein schwer zu überwindendes Bollwerk aufbauen. Nur mit schnellen Kombinationen und viel Laufarbeit, werden die Huderinnen Lücken in Defensivblock ihrer Gäste provozieren. Sie sind guten Mutes, dass dies gelingt. „Die Stimmung ist gut“, sagt Breithaupt, die ihren kompletten Kader zur Verfügung hat. Sie verrät dann auch noch, wie der erhoffte Sieg geholt werden kann. „Mit einer Einstellung wie gegen Osterwald, der Abwehrleistung der zweiten Halbzeit in Oyten und dem Rückraumspiel aus Wolfsburg gewinnen wir“, sagt sie. Oder kurz: „Es muss alles passen.“
