Hude/Falkenburg - Saisonendspurt in der Oberliga Nordsee: Die Handballerinnen der HSG Hude-Falkenburg treten an diesem Donnerstag, 20.45 Uhr, in der Huder Sporthalle am Vielstedter Kirchweg zu ihrem vorletzten Heimspiel gegen die SG Findorff an.
Recht kurzfristig hatten die Verantwortlichen die Begegnung vor Ostern verlegt – Grund war die angespannte Personalsituation bei der HSG. „Die hat sich mittlerweile etwas entspannt“, berichtet Trainer Dean Schmidt. „Uns stehen zwei, drei Spielerinnen mehr zur Verfügung.“ Der letzte Auftritt seines Teams in der Liga liegt beinahe einen Monat zurück. Dazwischen fand nur das Final Four im Pokalwettbewerb statt – das die Landkreislerinnen mit zwei teilweise deftigen Niederlagen auf Rang vier beendeten. „Wir wollen die Pokal-Schmach auf jeden Fall vergessen machen“, kündigt Schmidt vor dem Ligaspiel an.
Auch mit gegen Gegner Findorff haben die Gastgeberinnen noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel verlor die HSG mit 18:24. „Wir mussten damals nach 15 Minuten unser Deckungssystem aufgrund von Ausfällen umstellen“, erinnert sich Dean Schmidt an die Partie, die in Findorff ohne Backe ausgetragen wurde.
„Findorff ist ein Team, das besonders über das Kollektiv kommt“, weiß Schmidt. Gegen die kämpferisch starken Gäste werde es deshalb darauf ankommen, stabil in der Defensive zu stehen und als Einheit geschlossen aufzutreten.
Derzeit rangiert die HSG Hude/Falkenburg auf dem achten Tabellenplatz. Während es vor dem Nachholspiel auf den Neunten, Findorff, sieben Punkte Vorsprung sind, ist der Abstand auf die Spitzenplätze nicht allzu groß. Der VfL Stade, aktuell auf Rang drei, hat nur vier Punkte mehr auf dem Konto als die HSG. „Natürlich wollen wir die letzten drei Spiele in dieser Saison gewinnen“, geht Schmidt mit seinen Spielerinnen optimistisch in den Saisonendspurt. Aus den vergangenen drei Ligaspielen ging sein Team bereits als Sieger hervor. Nur zu gerne würde er die Serie weiter ausbauen.
