HUDE/FALKENBURG - „Ich bin in Sachen Aufstieg ja immer etwas vorsichtig. Wenn aber die Mädchen aufsteigen wollen, müssen sie dieses Spiel für sich entscheiden!“ Klare Worte von Inge Breithaupt, Trainerin der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, die zurzeit die Tabelle der Oberliga anführen, vor dem Spiel beim Tabellendritten VfL Oldenburg III (Sonntag, 16.30 Uhr, Halle Rebenstraße).
Breithaupt nimmt mit dieser Aussage ihre Aktiven in die Pflicht. Dabei können sie relativ entspannt und (fast) ohne jeglichen Druck in diese Partie gehen, denn der VfL hat ihnen in die Karten gespielt, als er in der Vorwoche 20:21 beim VfL Horneburg verlor. Danach führt die HSG die Tabelle mit drei Punkten vor dem Team aus Vechta und vier vor den Oldenburgern an. „Der Druck des Gewinnenmüssens liegt beim VfL“, analysiert Breithaupt. Wohlwissend, dass die Oldenburgerinnen im Falle einer Niederlage endgültig aus dem Titelrennen ausgeschieden sein dürften.
Gerade dies dürfte die Gastgeber dazu bringen, alle nur zur Verfügung stehenden Spielerinnen aufzubieten und der HSG die Aufgabe so schwer wie möglich zu machen. An der Ausrichtung der Gäste dürfte sich daher aber dennoch nichts ändern. „Wir müssen den schnellen Gegenstoß des VfL verhindern und Martina Hilgenberg im Rückraum unter Kontrolle bekommen“, nennt Breithaupt die Stärken der kommenden Gegnerinnen. Das setzt voraus, dass die HSG in der Offensive diszipliniert, zielgerichtet und relativ fehlerfrei spielt.
Personell kann die HSG-Trainerin vor diesem Match aus dem Vollen schöpfen. Torfrau Hiske Jacobi wird weiter ebenso ausfallen wie Meike Breithaupt. Dafür stehen jetzt aber alle A-Jugendlichen zur Verfügung, die ihre Saison beendet haben und für die jetzt die Doppelbelastung weggefallen ist.
