Hude - Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben die Generalprobe für die bevorstehenden entscheidenden Spiele um die Meisterschaft bestanden. Gegen den BV Garrel gelang der Mannschaft von Trainer Werner Rohlfs am Sonnabend ein verdienter 28:23 (12:10)-Erfolg. Damit bleibt die HSG dem Spitzenreiter VfL Stade weiter auf den Fersen.
„Anfangs haben wir uns schwer getan, aber dank einer guten Phase in der zweiten Hälfte haben wir das Spiel dann doch nach Hause bringen können“, sagte Rohlfs nach dem Arbeitssieg in der Halle am Huder Bach. Mit 42:6 Punkten ist die HSG unverändert Tabellenzweiter und hat zumindest noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft.
„Stade hat, abgesehen vom Spiel gegen uns, ein relativ leichtes Restprogramm. Und da sie das deutlich bessere Spielverhältnis aufweisen, würde uns selbst ein Sieg nicht weiterhelfen. Es wird also sehr schwer“, blickt Rohlfs auf das Gipfeltreffen am 12. Mai in Hude voraus. Der VfL Stade gab sich an diesem Wochenende ebenfalls keine Blöße und gewann beim ATSV Habenhausen mit 32:26.
Die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenelften aus Garrel erwies sich für die HSG als durchaus knifflig. Denn die Gäste machten Hude/Falkenburg besonders im ersten Abschnitt das Leben schwer. Immer wieder wechselte die Führung, erst kurz vor der Halbzeit setzte sich die HSG mit dem Treffer zum 12:10 erstmals mit zwei Toren ab.
Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten sich die Huderinnen dann hellwach und erspielten sich innerhalb von fünf Minuten einen 17:12-Vorsprung (35. Minute). Auch wenn Garrel zu keiner Zeit aufsteckte, ließ sich die HSG den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Die BV-Rückraumspielerin Alisha Aumann knackte die Abwehr der Gastgeberinnen ein ums andere Mal und war nicht in den Griff zu bekommen. Gleich neun Treffer gingen auf das Konto der Garrelerin. Mareike Zetzmann war mit zehn Toren die beste Spielerin der HSG Hude-Falkenburg.
Rohlfs, der seinen Kader mit Anke Witte aus der zweiten Mannschaft ergänzte, haderte ein wenig „mit dem Pfostenpech und einigen vergebenen Großchancen“ im ersten Durchgang. Unterm Strich sah er aber einen verdienten Triumph seines Teams, das nun am kommenden Sonntag beim Tabellenzwölften VfL Oldenburg III gastiert. Das Meisterschaftsrennen bleibt spannend.
