Hude - Keine Ostergeschenke verteilte der TuS Augustfehn, denn die HSG Hude/Falkenburg verlor gegen die Gäste aus dem Ammerland mit 18:29 (8:13) recht deutlich und verbleibt damit in der unteren Tabellenhälfte der Handball-Regionsoberliga. Fast hätten sich die Mannschaften und die gut vierzig Zuschauer wieder auf den Heimweg begeben können, denn die angesetzten Unparteiischen waren nicht erschienen. So einigten sich die Verantwortlichen auf die anwesenden Schiedsrichter Heinz Quahs und Werner Lingenau, so dass die Partie doch stattfinden konnte.

Beide Mannschaften begannen mit hohem Tempo, doch schon in der Anfangsphase wurde deutlich, dass die Gäste wesentlich zielstrebiger agierten und die Chancen deutlich besser nutzten als die Hausherren. Während sich Augustfehn mit druckvollem Kombinationsspiel zu Toren kam, verzettelte sich die HSG häufig in Einzelaktionen und lag so schnell 2:6 hinten.

Auch im weiteren Verlauf der Partie wurde das Spiel der HSG nicht sicherer, viele Einzelaktionen brachten kaum einen Torerfolg und auch im Aufbauspiel gab es diverse Abspielfehler. Bis zum 5:7 konnte Hude/Falkenburg noch Anschluss halten, doch mit einem energischen Zwischenspurt setzten sich die Gäste schnell auf 12:6 (25. Minute) ab. Bis dahin verhinderte der gute HSG-Torwart Tobias Boekholt mit tollen Paraden einen noch größeren Rückstand, er war jedoch gegen die frei vor seinem Kasten auftauchenden Gäste-Angreifer auch häufig machtlos. Trotzdem zeigten die Gastgeber kämpferischen Einsatz und konnten den Abstand bis zur Pause auf fünf Tore zum 8:13 verkürzen.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich Augustfehn spielerisch klar überlegen, denn im Angriff von der HSG Hude/Falkenburg lief kaum etwas zusammen. Neben etlichen Abspielfehlern versuchte man häufig mit Einzelaktionen viel zu unvorbereitet und überhastet zum Torerfolg zu kommen und scheiterte dabei immer wieder am starken gegnerischen Keeper Dennis Alisch. Nur phasenweise versuchte die heimische HSG ein Kombinationsspiel aufzuziehen, und da man damit die gegnerische Deckung in Bewegung bekam, sahen die Zuschauer, die ihre Mannschaft trotz des höher werdenden Rückstandes immer anfeuerten, auch einige sehenswerte Treffer ihrer Mannschaft.

Dennoch zeigte die HSG auch weiterhin zu wenig und so setzte sich Augustfehn Mitte der zweiten Hälfte entscheidend auf 23:12 ab. Erst in der Schlussphase wurde der kämpferische Einsatz belohnt, doch der Tabellenvierte hatte auf jeden HSG-Treffer die richtige Antwort und kam so zu einem klaren Erfolg.