Hude/Falkenburg - Nach dem knappen 29:28-Auftakterfolg steht für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg an diesem Samstag bereits das zweite Heimspiel in Folge an (19 Uhr, Sporthalle Vielstedter Kirchweg). Dann empfängt das Team von HSG-Trainer Timo Stein den Elsflether TB, da das Heimrecht getauscht wurde. Das Team aus der Wesermarsch ist am vergangenen Wochenende in Habenhausen mit einer 17:27-Niederlage in die Spielzeit gestartet.

„Wir haben zum Saisonauftakt drei Heimspiele in Folge“, weiß Stein. Dabei sei es ihm egal, ob seine Mannschaft in eigener Halle oder auswärts antrete: „Wir wollen alles gewinnen.“ Trotzdem sei es ein „schönes Gefühl“ und gebe im Unterbewusstsein auch ein „Gefühl von Sicherheit“, so der Coach. Aber: „Das gleicht sich alles aus“, weiß er um noch viele Auswärtspartien.

„Der Auftakt war ganz okay – gerade in der ersten Halbzeit haben wir 20 Minuten lang dominiert“, berichtet Stein. Doch am Ende habe die Kraft gefehlt – auch, weil es an Auswechselmöglichkeiten auf der Bank mangelte. Im Training unter der Woche habe er zudem Schwächen in der Abwehr entdeckt, die Laufwege und das Zweikampfverhalten seien noch nicht gut gewesen.

An diesem Samstag geht der HSG-Trainer erneut mit Personalproblemen in die Begegnung: Lisa-Marie Hillmer sowie Frauke von Freeden (beide im Urlaub) seien nicht dabei und auch Lena Seidel, die von der A-Jugend aus Hatten komme und mit einem Gastspielrecht ausgestattet werde, sei erst ab der kommenden Woche spielberechtigt, informiert Stein.

Außerdem stünden hinter den Einsätzen von Jessica Galle (beruflich), Ashley Butler (Schulterprobleme) und Mareen Rump (Magen-Darm) Fragezeichen. Für Galle, deren Ausfall schwerwiegend sei, stünden aber Carina Kramer (zweites Team) und Saskia Petersen bereit, die ebenfalls auf der Rückraum-Mitte-Position spielen könne. Für Torfrau Rump bekäme Karen Tapkenhinrichs nach ihrem Kreuzbandriss ihren ersten Einsatz in der Liga. „Das sind wir gewohnt“, meint Stein. „Ich bin sowieso der Typ, der gerne rotiert und variabel spielt, um unberechenbar zu sein.“ Er habe keine Angst vor dem nächsten Spiel. „Wir gehen als Favorit ins Spiel“, betont Stein. Zwar gehe man gegen Elsfleth mit Respekt aufs Spielfeld, aber wenn das Team sein Spiel durchziehe, sollte ein Sieg möglich sein.