Hude - Nach dem 25:15-Auswärtssieg bei Werder II gehen die Handballerinnen der HSG Hude-Falkenburg mit Rückenwind in die Oberliga-Partie gegen den Tabellenelften BV Garrel an diesem Sonnabend um 16 Uhr. Insbesondere in der zweiten Hälfte wussten die HSG in Bremen zu überzeugen.
„Ich erwarte Garrel stärker als Werder. Sie sind gut drauf, haben zuletzt gute Ergebnisse erzielt“, sagt HSG-Trainer Werner Rohlfs. Die Gäste überzeugten kürzlich beim Sieg über den TV Oyten II und trotzten der wiedererstarkten dritten Vertretung des VfL Oldenburg ein Remis ab.
„Aufpassen müssen wir besonders auf die gefährliche Spielmacherin Maike Deeben“, warnt Rohlfs. Im Hinspiel, das die Huderinnen mit 32:24 gewannen, hatte die HSG nach 45 Minuten in einer bis dato ausgeglichenen Partie Deeben in Manndeckung genommen, was sich letztendlich als Schlüssel zum Sieg herausstellte. Neben der torgefährlichen Alisha Aumann sei auch Torhüterin Steffi Aumann beim BV Garrel hervorzuheben, sagt Rohlfs. Mit ihren Glanzparaden war sie im Spiel gegen Oyten eine Garantin für den Sieg.
Die HSG Hude/Falkenburg liegt derzeit mit 40:6 Punkten auf Tabellenrang zwei und damit nach wie vor in Tuchfühlung zum Spitzenreiter VfL Stade, der 42:4 Zähler aufweist. „Es wird sehr schwer, Stade noch abzufangen, doch wenn sie am Wochenende bei Habenhausen verlieren sollten, ist vielleicht noch etwas möglich“, gibt sich Rohlfs vorsichtig optimistisch.
Ausfallen werden bei der HSG weiterhin Nadja Albes, Frauke von Freeden und Simone Winkler. Rohlfs wird erneut eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft in den Kader beordern.
