Hude - Der FC Hude wechselt im letzten Spiel vor der Winterpause vom Frühschichtmodus wieder zur Flutlichtatmosphäre. Und die Zuschauer bekommen – zumindest auf dem Papier – noch einmal einen Leckerbissen serviert. Am Freitagabend empfangen die viertplatzierten Bezirksliga-Fußballer aus dem Klosterort um 20 Uhr den Dritten Frisia Wilhelmshaven. Dafür weichen die Huder erstmals für ein Bezirksliga-Pflichtspiel auf ihren neuen Kunstrasenplatz am Vielstedter Kirchweg aus.

Hudes Coach Lars Möhlenbrock sieht im Aufeinandertreffen das nächste Positionsspiel: „Der Sieger bleibt auf Platz drei. Wenn wir verlieren, rutschen wir etwas ab.“ Die Frisianer haben vorab zwei Punkte mehr als der Landkreis-Club.

„Unsere Prämisse ist es, ein gutes Fußballspiel und eine bessere Rückrunde abzuliefern“, erklärt Möhlenbrock vor Anpfiff des Spitzenspiels die ambitionierten Ziele seiner FCH-Mannschaft. Dabei kommt den Hudern zugute, dass sie als Aufsteiger keinerlei Druck haben: „Wir wollen mutig spielen. Wenn wir zu offensiv werden und ein Gegentor fangen, ist das nicht gleich ein Weltuntergang.“

Warum sich Möhlenbrocks Kicker nicht beispielsweise mit einem Mittelfeldplatz zufrieden geben, ist schnell erklärt. Man komme so langsam aus dem Aufsteigerdenken raus und wolle sich kein Alibi für schlechte Leistungen schaffen. Stattdessen fördere man sich lieber gegenseitig.

Zudem hat die (sehr) gute Tabellensituation noch einen weiteren positiven Nebeneffekt für Hude. „Es macht mehr Spaß zu spielen, wenn man auf Platz vier steht, als bei einem Mittelfeldplatz“, fügt der Coach an. Dieser These wird niemand widersprechen.