Hude - König Fußball herrschte am vergangenen Wochenende in der Sporthalle am Hude Bach: Zu seinen traditionellen Hallenturnieren der F- und G-Jugend hatte der FC Hude eingeladen.

„Alle Turniere sind sehr fair und kameradschaftlich über die Bühne gegangen“, berichtete FC-Pressewart Mario Klostermann: „Leider hatten wir im Vorfeld einige Absagen, da die Oldenburger Mannschaften erst sehr kurzfristig ihre Hallenpunktspieltage erhalten haben. Somit mussten wir noch ziemlichen Aufwand betreiben, dass wir bei den G-Junioren zumindest sechs Teilnehmer hatten.“

Den Auftakt am ersten Turniertag machten die F-Junioren. Im jüngeren Jahrgang behauptete sich der VfL Wildeshausen mit der Optimalausbeute von sechs Siegen im Teilnehmerfeld vor VfL Stenum, FC Hude, TuS Heidkrug, SG DHI Harpstedt, Delmenhorster TB und FC Hude II. „Insgesamt war es ein tolles Turnier. Keine Verletzten, tolle Trainer und Spieler sowie ein begeistertes Publikum“, resümierte Hudes Jugendtrainer Thomas Kolodzie.

Im älteren Jahrgang ging der Titel an GVO Oldenburg. Ohne Niederlage und mit einem Torverhältnis von 16:0 war der Sieg der Oldenburger ebenfalls absolut verdient. Im Kampf um Platz zwei entschied das Torverhältnis – hier hatte dann die SG DHI Harpstedt gegenüber dem FC Hude knapp die Nase vorn. „Es waren sehr viele spannende und ausgeglichene Spiele zu verfolgen, wodurch die Zuschauer auf ihre Kosten kamen“, bilanzierte Hudes Coach Tim Reder zufrieden.

Der zweite Tag gehörte den G-Junioren. Bei den unteren Mannschaften behaupteten sich die Sportfreunde Wüsting-Altmoorhausen, die 13 Punkte in fünf Partien erkämpften und damit knapp besser waren als der Bundesliga-Nachwuchs von Werder Bremen (11). Die Gastgeber vom FC Hude wurden Vierter.

Zum Abschluss stand das Turnier der ersten G-Jugendteams um den Marianne-Lübbering-Cup auf dem Programm. Mit Werder Bremen war auch der Vorjahressieger wieder am Start, der die Titelverteidigung diesmal aber knapp verpasste.

Stattdessen war es ausgerechnet die Mannschaft des VfL Stenum II, die am Ende jubelte: Nur durch eine kurzfristige Absage eines anderen Vereins hatte Stenum seine Zweitvertretung noch nachgemeldet – eine gute Entscheidung. Sie nahmen den Wanderpokal nun für ein Jahr mit. Die Huder Teams belegten die Plätze drei und vier.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)