Hude - Allein mit dem Einzelseil, zu zweit mit dem Partnerseil oder auch über das große Langseil: Beim Aktionstag „Skipping Hearts“ („Springende Herzen“) an der Grundschule Jägerstraße in Hude war Koordination und Kondition von den teilnehmenden Drittklässlern gefordert.
Mit viel Spaß lernten die Jungen und Mädchen die Techniken des Seilspringens. Und sie zeigten im Anschluss an den Workshop ihren Mitschülern und Eltern in einer Vorführung mit Musik, was sie gelernt hatten.
Birthe Schöning leitete den Workshop, der von der Deutschen Herzstiftung finanziert und mittlerweile an vielen Grundschulen im Land angeboten wird. „Die Kinder wieder mehr in die Bewegung bringen“, nennt Birthe Schöning die Intention des Präventionsprojekts.
Der Workshop-Vormittag soll deshalb auch lange nachwirken und die Kinder animieren, in ihrer Freizeit öfter mal zum Springseil zu greifen. So konnten die Seile, die beim Workshop benutzt wurden, anschließend auch gegen einen kleinen Obolus von den Kindern mit nach Hause genommen werden. Zudem finden sich Springseile auch in den Pausenkisten der Schule an der Jägerstraße.
„Immer weniger Kinder können Seilspringen“, sagt Sportlehrerin Daniela Behrens, die mit ihrer Kollegin Alena Brettschneider und Klassenlehrerin Almut Franke-Witte den Workshop begleitete. Dabei seien Koordination und Ausdauer so wichtig.
Mit dem Projekt „Skipping Hearts“ möchte die Herzstiftung die Kinder motivieren, mehr Sport zu treiben. Das Training im „Rope Skipping“, der sportlichen Form des Seilspringens, eigne sich hervorragend, um Kindern eine gute sportmotorische Basis zu vermitteln. Ausdauer und Kraft, aber auch Koordination, Beweglichkeit und das Rhythmusgefühl würden verbessert, meint die Herzstiftung.
