HUDE - Die ganz große Party wird es nicht geben. „Es wäre aber schon schön, wenn wir eine kleine Feier erleben“, sagt Werner Lingenau, Abteilungsleiter der HSG Hude/Falkenburg, wenn er an den Schlusspfiff der Partie der Oberliga-Handballerinnen seines Vereins an diesem Sonntag gegen GW Mühlen denkt. Mindestens ein Punkt muss die HSG, die die Tabelle anführt, im viertletzten Saisonspiel holen, dann wäre ihr die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Dieser eine Zähler wird dem Team in der Partie, die in der Halle am Huder Bach um 16.30 Uhr beginnt, aber nicht geschenkt. „Mühlen ist eine kampfstarke Mannschaft, die auch spielerische Glanzlichter setzen kann. Es wird eine interessante, hochklassige Partie werden“, so Lingenau.
Die HSG hat eine besondere Aktion vorbereitet. „Wir laden alle Mannschaften aus der Umgebung, insbesondere Jugend-Teams, die in Mannschaftsstärke kommen, ein. Für sie ist der Eintritt frei“, erklärt Lingenau. Die Mannschaftsstärke ist ab sieben Personen erreicht.
Die HSG treibt die Planungen für die kommende Saison voran. Die Mannschaft habe zusammengesessen. „Sie hat sich für den Sprung in die dritte Liga ausgesprochen“, berichtet Lingenau. Mit seinen Mitstreitern im Team um das Team ist er dabei, die wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Regionalliga zu schaffen. „Der Aufstieg wäre möglich“, sagte er. „Wir werden das alles aber mit den zuständigen Gremien der an der HSG beteiligten Vereine besprechen, ehe die Entscheidung gefällt wird.“ Um die sportlichen Voraussetzungen zu schaffen, müsste das Team von Trainerin Inge Breithaupt mit zwei bis drei Spielerinnen mit Regionalliganiveau verstärkt werden. Auch daran werde gearbeitet, so Lingenau.
Zuerst soll aber am Sonntag der fehlende Punkt geholt werden. Damit stünde fest, dass es am 1. Mai nach dem letzten Heimspiel der Saison die ganz große Party gibt.
