Hude - Nach der Teilnahme am Final-Four in der vergangenen Saison sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg diesmal in der zweiten Runde des HVN/BHV-Pokals ausgeschieden. In Petersfehn blieb der Oberligist am Samstag im stark besetzten Turnier gegen drei Ligarivalen zwar ohne Niederlage, dennoch reichten 4:2 Punkte am Ende nicht, um als Gruppensieger weiterzukommen.

„Das ist natürlich schon etwas ärgerlich“, äußerte sich HSG-Trainer Timo Stein nach den drei Partien gegen die HSG Wilhelmshaven (13:13), die SG Friedrichsfehn/Petersfehn (11:11) sowie den ATSV Habenhausen (18:12). Letztlich stimmte ihn aber zufrieden, dass sein geschwächter Kader gegen die Oberliga-Konkurrenz gut mithielt.

Mit einem etwas unnötigen Unentschieden gegen Wilhelmshaven starteten die Huderinnen in das Pokalturnier. Zunächst lief alles nach Plan für die Stein-Sieben, denn nach knapp acht Minuten und einem Doppelpack von Katharina Stuffel stand eine 7:2-Führung auf der Anzeigetafel. Auch zur Halbzeitpause (9:5) war für Hude noch alles im Lot. Doch nach dem Seitenwechsel gelangen der HSG lediglich noch vier Treffer. Drei Minuten vor Schluss führte Wilhelmshaven sogar mit 13:11, doch zwei Treffer der stark aufspielenden Lena Seidel bescherten den Huderinnen wenigstens das Remis.

Auch gegen die Gastgeberinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn mussten sich die Landkreislerinnen mit einem Remis begnügen. Lisa-Marie Hillmer brachte die HSG im ersten Abschnitt zwischenzeitlich zwar mit 5:3 in Führung, doch wenig später glichen die Ammerländerinnen wieder aus. Danach agierten beide Teams auf Augenhöhe. 30 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Jessica Galle den Ausgleich zum 11:11.

In der abschließenden Partie gegen Habenhausen lag die HSG Hude/Falkenburg zunächst mit 3:6 zurück, ehe sie sich berappelte und nach dem 5:8 mit fünf Toren in Folge die Führung an sich riss. Im zweiten Abschnitt brachten die Stein-Schützlinge den Sieg dann locker nach Hause. Fünf Minuten vor dem Ende war beim 17:10 alles klar.

Dennoch reichte dieser Erfolg nicht zum Gruppensieg. Diesen schnappte sich Friedrichsfehn/Petersfehn im letzten Spiel des Tages mit einem 20:13 gegen Wilhelmshaven.