HUDE - Dass die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg nach der Meisterfeier am vergangenen Sonntag den Kopf schon wieder für das Spiel beim ATSV Habenhausen in Bremen (Sonnabend, 16.15 Uhr, Hinni-Schwenker-Halle) frei haben, ist für Trainerin Inge Breithaupt keine Frage: „So wild war die Feier nicht. Die große Party steigt ja erst am 1. Mai nach dem letzten Heimspiel.“
Obwohl die HSG nach dem 28:24-Erfolg gegen GW Mühlen seit Sonntag als Oberligameister feststeht, will das Team die ausstehenden zwei Spiele konzentriert angehen: „Wir wollen auch in Bremen unser Spiel durchziehen und erfolgreich sein“, gibt Inge Breithaupt als Maxime aus.
Was von den Habenhauserinnen zu erwarten ist, kann die HSG-Trainerin nicht genau sagen: „Sie hatten in dieser Saison immer wieder überraschende Ergebnisse dabei.“ Die unerwartete 24:33-Niederlage des ATSV beim Elsflether TB am vergangenen Wochenende könne jedoch nicht als Gradmesser dienen: „Da haben ihnen einige Spielerinnen gefehlt“, weiß Breithaupt.
Das Hinspiel zwischen Hude/Falkenburg und Habenhausen war lange umkämpft. Erst mit zunehmender Spieldauer setzte sich die Klasse der HSG durch, so dass es am Ende einen klaren 30:19-Sieg gab. „Wir haben gesehen, dass Habenhausen über einen guten Rückraum verfügt. Da müssen wir aggressiv gegenarbeiten“, warnt Trainerin Breithaupt ihre Mannschaft, die das Auswärtsspiel beim ATSV in Bestbesetzung bestreiten kann.
Die Stimmung im Team sei nach der gewonnenen Meisterschaft hervorragend. Trotzdem hätten die Spielerinnen in der vergangenen Woche im Training weiter konzentriert gearbeitet, berichtet Inge Breithaupt. Die HSG-Trainerin hofft somit, dass die beachtliche Bilanz ihres Teams von nur zwei Minuspunkten bis zum Saisonende Bestand hat. Außerdem dürfte ein Sieg in Habenhausen die Vorfreude auf die große Meisterschaftsfeier nach dem Spiel gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen am 1. Mai zweifellos noch weiter steigern.
