HUDE - Auf den ersten Blick ist es eine klare Sache: Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg stehen in der 3. Liga auf Platz acht, ihre Gäste von der SG Spandau sind Vorletzte und damit Außenseiterinnen. Doch so leicht macht es sich Werner Rohlfs, Trainer der HSG, vor dem Heimspiel an diesem Sonnabend, 17.30 Uhr, in der Halle am Huder Bach nicht. Er verweist darauf, dass Spandau auch schon gegen Spitzenteams wie den Rostocker HC II, den VfL Oldenburg II oder Werder Bremen gespielt hat, auf die sein Team zum Teil noch nicht getroffen ist. Deshalb ist er vor der Begegnung gegen die SG umso vorsichtiger. „Man darf ihre Tabellenposition nicht überbewerten“, sagt er.
Dennoch sei es wichtig, beide Zähler zu holen. „Gegen Mannschaften, die unter uns stehen, müssen wir gewinnen“, sagt Rohlfs mit Blick auf die harten Brocken, die noch vor Weihnachten auf Hude/Falkenburg warten. „Wir müssen jetzt Punkte sammeln“, sagt Rohlfs.
In den vergangenen Spielen hat dies gut geklappt. Zuletzt hat die HSG deutlich gegen das aktuelle Schlusslicht SV Fortuna 50 Neubrandenburg gewonnen (35:25) und gegen den Tabellennachbarn HSG Kropp-Tetenhusen unentschieden gespielt (25:25). „Nach den letzten Spielen ist unsere Stimmung natürlich gut“, sagt Werner Rohlfs. „Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass dies so bleibt“, so der Trainer, dem am Sonnabend alle Spielerinnen zur Verfügung stehen werden. Mit drei Heimsiegen in Folge hat seine Mannschaft Hoffnungen geweckt. Rohlfs: „Es ist aber klar, dass es auch Rückschläge geben wird.“ Der Trainer sieht die Saison bisher als erfolgreich an: „Wenn wir es jetzt schaffen, in den nächsten Spiele zu punkten, können wir die Klasse halten.“ Genauere Prognosen könne er allerdings erst Weihnachten geben.
