Hude - Mit dem Punktgewinn bei WSC Frisia Wilhelmshaven konnte Hudes Trainer Lars Möhlenbrock gut leben. „Wenn Wilhelmshaven seine Chancen konsequenter genutzt hätte, hätten wir auch ohne Punkt nach Hause fahren können“, resümierte er nach dem 1:1 (0:0) seiner Bezirksliga-Fußballer am Sonntagnachmittag. Anders als in der vergangenen Wochen, in denen Hude überzeugend spielte, die Ergebnisse aber nicht passten, gab die Möhlenbrock-Elf den Spielaufbau dieses Mal aus der Hand. Die Gäste legten ihren Fokus klar auf die Defensive, so dass Frisia lediglich ein, zwei Torchancen in der ersten Halbzeit hatte. Ähnlich fiel auch die Bilanz aus Huder Sicht aus: „Wir sind tief gestanden und hatten ein, zwei Konterchancen. Insgesamt war die erste Hälfte sehr ausgeglichen“, sagte der Trainer.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gastgeber den Druck und gingen in der 72. Minute verdient in Führung. Melvin Lamberty brachte den Ball nach einer Ecke im Huder Kasten unter. Doch davon ließen sich die Landkreisler nicht beirren. Direkt beim Anstoß nach dem Treffer, schlugen sie den Ball nach vorne, wo Ingmar Peters die Kugel aus der Drehung heraus ins Eck einschieben konnte. In den verbleibenden Minuten hatten beide Mannschaften noch einige Chancen, allerdings keine zwingenden.
„Wir hatten bisher ja keine spielerische Krise, dennoch freuen wir uns natürlich, dass wir jetzt auch ergebnistechnisch wieder in der Spur sind“, meinte Möhlenbrock. Den Schwung aus dieser Partie müsse man nun mitnehmen und bereits kommende Woche im Heimspiel gegen GVO Oldenburg nachlegen. „Es war wichtig, wieder Selbstvertrauen zu bekommen. Dafür kann man den Spielaufbau auch mal abgeben. In Zukunft muss es aber unser Anspruch sein, unser Spiel durchzubringen.“
