Hude - Ein deutliches Zeichen im Meisterschaftskampf der Basketball-Bezirksklasse hat der TV Hude in seinem ersten Punktspiel des neuen Jahres gesetzt. Die Huder bezwangen in eigener Halle den Tabellenführer TuS Petersfehn II mit 69:61. Mit 19 Zählern liegen die „Hude Hurricanes“ nun unmittelbar hinter den beiden punktgleichen Topteams Petersfehn II und TuRa Oldenburg II (jeweils 20). „Ich denke, dass sich ein Vierkampf um die Meisterschaft entwickeln wird“, glaubt Hudes Spielertrainer Janik Sven Schramm und hat dabei auch noch den auf Rang vier lauernden VfL Edewecht im Blick. Die Ammerländer weisen 16 Punkte auf und haben eine Partie weniger bestritten als das Führungstrio. Zudem hat Edewecht seinen Kader noch einmal verstärkt.
Holpriger Start ins Spiel
Im Spitzenspiel gegen Petersfehn kamen die „Hurricanes“ zunächst nur schlecht aus den Startlöchern. „Die ersten zwölf Minuten waren grottig von uns, kein Spieler hat zu Normalform gefunden“, bilanzierte Schramm. So gerieten die Gastgeber schnell mit 6:21 in Rückstand. Zu Beginn des zweiten Viertels stand es sogar 6:27. „Danach haben wir uns endlich gefangen“, so der Spielertrainer. Bis zur Halbzeitpause ließ Hude nur noch sechs Punkte des Gegners zu und erarbeitete sich selbst eine 34:33-Führung. Vor allem über die Außen erzielten die Hausherren einige Dreier, außerdem gelang es häufig erfolgreich, den Center gut einzusetzen.
Vorsprung behauptet
Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Huder ihren Vorsprung. Mit 50:45 ging es ins Schlussviertel, wo sich der Tabellendritte weiter absetzen konnte. Damit gelang zudem die Revanche für das Hinspiel. Dort hatten die Huder sportlich zwar auch gewonnen, nachträglich die Punkte aber am grünen Tisch verloren, da man es versäumt hatte, seine Mannschaftsaufstellung rechtzeitig zu Saisonbeginn im Onlineportal des Basketballverbandes einzutragen. „Wenn wir diese Punkte auch gehabt hätten, wären wir jetzt schon Tabellenführer“, sagte Schramm.
TV Hude: Björn Müller (18 Punkte), Christian Ahlers (14), Janik Sven Schramm (10), Dettmar Kunst (10), Luis Pahl (9), Christoph Roth (8), Florian Moritz, Alexander Ötjen
