Hude/Hundsmühlen - Auf einen Punktspiel-Fünferpack dürfen sich die Tischtennis-Fans in der Verbandsliga der Herren freuen. Die beiden Mannschaften des TV Hude treffen jeweils auf Oldendorf und Lüneburg. Der Hundsmühler TV empfängt Hittfeld.

Spvg. Oldendorf - TV Hude II (Samstag, 12 Uhr). „Es wäre schön, wenn wir uns behaupten würden. Das Problem ist nur, dass Oldendorf – wie zu uns durchsickerte – von den Positionen eins bis sechs alle Mann an Bord haben wird“, erklärt TVH-Spitzenspieler Finn Oestmann. Als Tabellendritter müssen sich die Huder keineswegs verstecken. Dass sie Oldendorf schlagen können, haben sie bereits beim 9:5 in der Hinserie unter Beweis gestellt.

Spvg. Oldendorf - TV Hude (Samstag, 17 Uhr). Die beiden Rivalen kennen sich seit Jahren, oftmals gab es spannende Vergleiche. Den erwartet Hudes Kapitän Felix Lingenau auch diesmal: „Wenn Oldendorf in bester Besetzung antritt, dann haben sie wirklich eine sehr gute Truppe beisammen.“ Dennoch wird sich der designierte Meister aus Hude kaum die Butter vom Brot nehmen lassen.

TV Hude II - ESV Lüneburg (Sonntag, 11 Uhr). Obwohl die Huder vom Tabellenbild eindeutig die Trümpfe in der Hand halten, hebt Oestmann warnend den Zeigefinger: „Wir dürfen Lüneburg keinesfalls unterschätzen. Die sind gut und werden sich im Abstiegskampf voll ins Zeug legen.“ Im Hinspiel ging es beim 9:7 für Hude ziemlich spannend zu.

Hundsmühler TV - Eintracht Hittfeld (Sonntag, 14 Uhr). Im Kellerduell wollen die Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale werfen. Die Favoritenrolle gebührt jedoch eindeutig den Gästen. „Hittfeld wird sicherlich komplett auflaufen. Wir spielen leider ohne unsere Mitte, da René Clauß und Johannes Siepker nicht dabei sein können“, verweist HTV-Topspieler Marek Janssen auf die Personalnöte seines Teams. „Die Vorzeichen sind demnach die gleichen wie im Hinspiel, das wir ebenfalls mit zwei Ersatzleuten bestreiten mussten.“ Beim 3:9 in Hittfeld war im November nichts zu holen für das Schlusslicht. Die Vorgabe für die anstehende Partie liegt auf der Hand: „Wir wollen nicht unter die Räder kommen und uns im letzten Heimspiel der Saison ordentlich verkaufen“, sagt Janssen.

TV Hude - ESV Lüneburg (Sonntag, 15 Uhr). Der Verbandsliga-Goliath trifft auf den Vorletzten – alles andere als ein souveräner Heimsieg wäre eine Überraschung. „Das ist eine Pflichtaufgabe. Einen Ausrutscher dürfen wir uns nicht leisten, um ohne Druck das bevorstehende Topspiel gegen Lunestedt bestreiten zu können“, betont Lingenau.