Hude - Obwohl der freie Fall nicht aufgehalten werden konnte, setzt der TV Hude II in der Tischtennis-Verbandsliga weiter auf das Prinzip Hoffnung. Das wichtige Duell bei Eintracht Hittfeld wurde am Samstag mit 5:9 verloren – es war bereits die vierte Niederlage im vierten Rückrundenspiel. Erstmals in dieser Serie ist das Punktekonto mit 13:15 Zählern negativ. Dennoch ist bei den Hudern von Resignation nichts zu spüren.
„Wir haben eine gute Moral gezeigt und uns auch vom hohen Rückstand nicht abschrecken lassen“, sagte Pierre Barghorn. Gegen Hittfeld kam auch viel Pech dazu, denn die Huder mussten auf Alex Dimitriou und Moritz Tschörtner verzichten. Zudem gingen Barghorn und Patrick Gerken mit einer Erkältung ins Match. „Erschwerend hinzu kam, dass Hittfeld ausgerechnet gegen uns in Bestbesetzung auflief. Das ist sonst so gut wie nie der Fall“, so Barghorn.
Nach den drei Doppeln lag Hude mit 1:2 im Hintertreffen. Im oberen Paarkreuz hatten Alex Hilfer und auch Marco Stüber jeweils in fünf Abschnitten das Nachsehen, so dass es bereits 1:4 hieß. Doch es kam noch schlimmer: Julian Meißner und Barghorn waren in der Mitte machtlos, damit war die Partie angesichts des 1:6-Rückstandes im Grunde gelaufen.
„Urplötzlich haben wir dann aber zu unserem Rhythmus gefunden, auch die Stimmung im Team war trotz des aussichtslosen Spielstandes sehr gut“, sagte Barghorn. Gerken sowie Ersatzmann Cedric Meißner schafften das 3:6. Nach Stübers 1:3 im Topeinzel gegen Frank Mauritius verließen Hilfer und Barghorn erfolgreich den Tisch. Hude war beim 5:7 kurzzeitig dran, ehe Julian Meißner das vermeintliche Schlüsselspiel gegen Ralf Schweneker mit 7:11 im fünften Satz abgab. Gerkens 1:3 gegen Jens Möller-Lentvogt besiegelte die Niederlage.
Am kommenden Freitag, 3. Februar, will die TVH-Reserve gegen die TuSG Ritterhude endlich die Kurve kratzen und Sieg Nummer eins in der Rückrunde einfahren.
