HUDE - Die Jakkolo-Weltmeisterschaft in Hude ist mit einer Überraschung zu Ende gegangen. Dem Huder Moritz Tschörtner (26) gelang es als erstem deutschen Spieler überhaupt, in ein WM-Finale zu gelangen.
Dort lieferte sich der klare Außenseiter am Sonnabendabend ein hart umkämpftes, an den Nerven zerrendes Match mit dem Niederländer Martin van der Heuvel. Erst nach 45 Minuten gelang van der Heuvel der entscheidende Punkt zum 16:8-Endstand.
Momentan ärgere ich mich noch über die Niederlage, aber in zehn Minuten sieht die Sache bestimmt anders aus, sagte Tschörtner unmittelbar nach dem Match. Die spielerische Überlegenheit seines niederländischen Gegners erkannte er aber klar an. Wie das Finale der Männer waren alle WM-Spiele von großer Fairness geprägt, bestätigte Organisator Horst Köster.
In der Teamwertung siegten die Oranje-Hemden vor Deutschland und Surinam. Im Frauen-Einzel ließ Geesje van der Linde der Belgierin Simone Frijlink beim 13:0 nicht den Hauch einer Chance. Dritte wurde mit Nelly Eekhof (Niederlande). Bei den Männern machte Landsmann Siem Oostenbrink den Triumph perfekt.
Innenminister Uwe Schünemann lobte die Leistung der Sportler und Helfer. Besonders bedankte er sich bei Mr. Jakkolo, Horst Köster, für dessen Engagement für die Deutsche Krebshilfe.
