Hude/Nimwegen - Zum 28. Mal fand ein Jakkolo-Länderspiel gegen die Niederlande statt. Gespielt wurde im niederländischen Beneden-Leeuwen bei Nimwegen, erstmals war auch Frankreich mit dabei. Wie zu erwarten, gewannen die Holländer, sogar mit weit größerem Vorsprung als noch 2016 in Hude.

139,20 Punkte war der überragende Mannschaftsschnitt, Deutschland kam auf 129,55 und Frankreich auf 112,82. „Die meisten Spieler unserer Top-Ten spielten dieses Mal weit unter ihrem Leistungsvermögen. Das erklärt den Rückstand von fast 10 Punkten. Es lief einfach nicht. Aber das Miteinander unter den drei Ländern war sowieso das Beste“, lautete das Resümee von Mannschaftsführer Horst Köster aus Hatten.

Bester deutscher Spieler war Marcel Viand aus Hatten mit 139,53 Punkten im Schnitt. Bester Spieler bei den Gastgebern war Dick Eijlers (145,27), beste bei den Franzosen war Johanna van der Kwast mit 123,90 Punkten.

Das offene Turnier, das im Rahmenprogramm ausgetragen wurde, gewann Tim van Sommeren (145,60).

Am Abend vor dem Dreiländerturnier wurde der 21. Deutschlandpokal ausgetragen. Zum 14. Mal gewann Moritz Tschörtner aus Oldenburg mit 2838 Punkten (141,90 im Schnitt) den Titel vor Marcel Viand aus Hatten (139,60) und Frank Oltmanns aus Hude (137,70).

In der internationalen Wertung siegte Tim van Sommeren (2910/145,50) vor Ronald Polmann (2848/142,40) und Pieter Euvermann (2834/141,70), alle aus Holland. Hier waren auch Spieler aus Frankreich und Polen dabei.

Vor dem Deutschlandpokal fand die Hauptversammlung des Deutschen Jakkolo Bundes statt. Kassenwart und Vorstand wurden ohne Gegenstimmen entlastet. Neben dem positiven Bericht des Vorsitzenden Horst Köster aus Hatten war die siebte Weltmeisterschaft, die 2019 in Hude-Wüsting stattfinden wird, ein wichtiges Thema.

Bei den Vorstandswahlen gab es eine Änderung. Zum Kassenwart wurde Arnold Schultz aus Edewecht gewählt. Er löst Olaf Köster aus Hude ab. Einstimmig wiedergewählt wurden Horst Köster (1. Vorsitzender), Marcel Viand aus Hatten (2. Vorsitzender), Thomas Meisel aus Uslar (3. Vorsitzender) und Karl Auberger aus Vaterstetten (Schriftführer). Zudem wurden noch zahlreiche Spieler für ihre Verdienste um Jakkolo geehrt.