Hude - Als noch eine weitere Absage kam, fasste Dean Schmidt einen Entschluss. Statt des Mannschaftstrainings verordnete der Trainer seinen Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg bei dem wunderbaren Wetter eine Teammaßnahme. Gemeinsam ging es zur nächsten Eisdiele, wo nach Herzenslust geschlemmt wurde. „Das war genau das Richtige und hatte einen positiven Effekt auf die Stimmung“, sagt Schmidt. Genau mit dieser Einstellung wollen die Handballerinnen an diesem Sonntag (16.30 Uhr, Sporthalle Vielstedter Kirchweg in Hude) gegen den TV Dinklage punkten. „Wir gehen entspannt, aber nicht zu lässig an die Aufgabe ran“, meint Schmidt.
Zuletzt bei der 25:36-Niederlage beim VfL Oldenburg III hatte dem HSG-Coach die Vorstellung seiner Mannschaft nicht gefallen. Allerdings sei aufgrund der dünnen Besetzung in der zweiten Halbzeit die Luft rausgewesen. „Das wird sich in dieser Saison auch nicht mehr ändern“, erklärt Schmidt, der noch einige Zeit auf Leistungsträgerinnen in seinem Kader verzichten muss. Auch gegen die Dinklagerinnen stellt sich das HSG-Team fast von alleine auf. Insbesondere weil die Zweitvertretung zeitgleich eine Begegnung bestreiten wird und deshalb keine Spielerinnen aushelfen können. Zwar ist Kreisläuferin Katharina Stuffel wieder mit von der Partie, dafür fehlt aber Lena Seidel, die ihren letzten Einsatz für die A-Juniorinnen der TSG Hatten-Sandkrug bestreiten wird.
Doch auch mit diesem Mini-Kader will Hude/Falkenburg den Zuschauern noch einmal etwas bieten. „Ich hoffe, dass wir uns mit einer guten Körpersprache präsentieren. Wir dürfen dem Gegner nicht wie dem VfL III in die Karten spielen und müssen cleverer agieren“, erklärt Schmidt. Bei noch drei ausstehenden Partien laufen die HSG-Frauen Gefahr, weiter nach unten durchgereicht zu werden. Inzwischen sind sie auf Platz fünf abgerutscht und könnten sogar bis auf den siebten Rang durchgereicht werden, wenn sie gegen Dinklage verlieren. Das sollte verhindert werden, damit die Stimmung weiter gut bleibt.
