HUDE - Alles auf eine Karte setzen und sich nicht anmerken lassen, dass da gar nichts ist – beim Pokern sind starke Nerven gefragt. Diese Eigenschaft bewies am Sonnabend die Jugendgruppe des Turnvereins Hude, die sich erstmals zu einem Pokerturnier in den Räumen der Jahnhalle traf. Zehn Mädchen und drei Jungen beteiligten sich stilvoll gekleidet am Zocken.
Pokerneulinge wurden vor Beginn in einem Schnellkurs mit den Regeln vertraut gemacht. Danach wurden zwei Gruppen gebildet und mit großem Eifer und reichlichem Spaß nach Herzenslust gepokert und geblufft. Die Teilnehmer erhielten ein Startkapital von 950 Euro in Chips, und schnell hatten einige ihren Einsatz leichtsinnig verspielt und mussten ausscheiden.
Nach drei Stunden war das Turnier zu Ende und es wurde abgerechnet: Sieger wurde Jan Keiser mit der stattlichen Gewinnsumme von 3105 Euro, Alexa Meinken und Miriam Brauns belegten die nächsten Plätze.
Selbstverständlich wurde nicht um echtes Geld gespielt, denn in Deutschland gilt das Glücksspielverbot: Um Bares darf nur in konzessionierten Spielbanken gespielt werden. „Zu Beginn hatte jeder etwas mitgebracht, was er nicht mehr gebrauchen konnte oder übrig hatte, das waren dann die Preise“, erläuterte Michael Hartleib. Der Sieger durfte sich dann vier Gegenstände aussuchen, der zweite drei, der dritte zwei und der vierte Sieger einen.
Die jungen Teilnehmer im Alter von 12 und 16 Jahren hatten viel Spaß am Turnier, besonders die Mädchen hatten sich toll gestylt und ließen echte Casino-Atmosphäre am Spieltisch aufkommen.
Die Organisatoren Michael Hartleib und Bastian Sparke hatten die Jugendlichen zu diesem Turnier eingeladen, um ihnen etwas Abwechslung zu bieten – das war ihnen hervorragend gelungen.
