HUDE - HUDE/JULO - „Die Luftgewehrhalle soll heute wohnlich gemacht werden“, so lautete das Hauptanliegen von Doris Zabrodsky am Sonnabend. Die Pressewartin des Schützenvereins Hude ist Mitinitiatorin bei der Erneuerung der Luftgewehrhalle im Schützenhaus Hude. Um 9.30 Uhr fiel der Startschuss zum ersten Arbeitsdienst für diese Aktion. Und so trafen sich die freiwilligen Helfer des Vereins, um der noch tristen und kahlen Halle mediterranes Flair einzuhauchen. Bisher wurde die Halle leider auch als Abstellraum genutzt; bei größeren Festen wurde dann alles ausgeräumt, um tanzen zu können. Das soll nun geändert werden.

Um den Raum optimal zu nutzen, soll er so gestaltet werden, dass sich die Mitglieder auch länger darin aufhalten mögen. Für die Wände wurde ein warmer Terrakottaton gewählt, die Gardinen sollen demnächst ausgetauscht werden, und auch Pflanzen und Dekorationen verschönern bald den Raum. Befürwortet wird die Idee auch von einigen Schützendamen. Zabrodsky: „Die Gardinen hängen hier schon etwa 27 Jahre, da bin ich in den Verein eingetreten. Also höchste Zeit, dass sich hier was ändert.“

Auch die 15 jugendlichen Mitglieder des Schützenvereins haben um diese Aktion gebeten und hatten Ideen zur Verschönerung. Und so kann man sich in Zukunft nicht nur im Schießen üben, sondern sich nebenbei auch beim Tischkickern profilieren. Der Verein hat einiges vor, was die Renovierungen angeht. Die sanitären Anlagen sollen so bald wie möglich in Angriff genommen werden. „Das ist aber nicht mit einem Treffen erledigt, deswegen wäre es gut, wenn möglichst viele Mitglieder zum Helfen erscheinen würden“, sagte Zabrodsky. Wer schon neugierig darauf ist, wie weit die Helfer bisher gekommen sind, ist herzlich eingeladen am 19. Januar zum Skatturnier – oder natürlich zum Helfen beim Arbeitsdienst. Beim Skatturnier im Schützenhaus Hude sind auch Nichtmitglieder willkommen. Ab 19.30 Uhr wird in der frisch gestrichenen Halle um Wurst- und Schinkenpreise gespielt.