HUDE - Neuer Anlauf für eine Skateranlage in Hude: Zwar gibt es bereits einen so genannten Skateplatz am Schul- und Sportzentrum am Huder Bach, doch der hat seinen Namen nicht verdient – es gibt weder Rampen noch andere Gerätschaften, die für Skaterboard- und BMX-Fahrer attraktiv sind. Das will Ratsherr Jörg Kreusel ändern: Er beantragt bei Bürgermeister Axel Jahnz die Neugestaltung einer Skaterfläche. Sein Antrag basiert auf einem „Grundlagenkonzept“, das Ulf Hedenkamp, Robyn Engelhardt und Nils Wobig als Vertreter der Huder Skater erstellt haben. Das Trio hat darin Gestaltungsvarianten und Details zur technischen Ausführung aufgelistet.

Um die Wünsche der Huder Skater zu bündeln und zu formulieren, habe es zwei Treffen im Kulturhof gegeben, berichtet Kreusel, der neben seiner Tätigkeit als Ratsherr auch als ehrenamtlicher Gemeindejugendpfleger fungiert. Die Skater wünschen sich, dass ihr Anliegen in den jetzt anstehenden Haushaltsberatungen berücksichtigt wird. Kreusel unterstützt das: „Seitens der Gemeinde Hude sollte ein realistischer Ansatz für den Haushalt 2010 gebildet und fortlaufend zur Unterstützung und zur Planungssicherheit bereitgestellt werden.“

Ulf Hedenkamp, Robyn Engelhardt und Nils Wobig wollen sich ihrerseits mit anderen Interessierten treffen, um mögliche Eigenleistungen, das Werben von Sponsoren und weitere Aktionen zur Umsetzung ihres Vorhabens vorzubereiten. Sie wünschen sich einen Standort, der dem bisherigen Image solcher Anlagen widerspricht, sie möchten eine Skateranlage „ohne Hinterhofcharakter“. Stattdessen plädieren die Skater dafür, innerhalb Hudes einen attraktiven Anlaufpunkt zu schaffen. Diese Freizeitstätte soll auch soziale Kontakte fördern. Die neue Anlage könne dann auch als Austragungsort für regionale Wettkämpfe dienen.

Im Einzugsgebiet Hudes mit einem Radius von 50 Kilometern gibt es nach Angaben der Konzeptentwickler rund 1200 Skateboard- und BMX-Fahrer. Allein im Kernort seien 25 Skateboarder und zehn BMX-Sportler aktiv.