HUDE - HUDE/GF - Eigentlich ist alles klar, aber es fehlt noch dieser eine Wimpernschlag, um das Erreichen der Aufstiegsspiele perfekt zu machen. Für das Tischtennis-Team des TV Hude wird das letzte Verbandsligaspiel am heutigen Sonnabend beim Tabellenvorletzten TuS Vahr Bremen auch zu einer „Frage der Nerven“. Keine Spur von Langeweile für die Huder, die mit der Euphorie aus dem 9:1-Triumph über SW Oldenburg in Richtung Weser aufbrechen. Mindestens ein Unentschieden muss der favorisierte Gast einfahren, um das Ticket zur Relegation zur Oberliga zu buchen. Mit einem Sieg ginge Hude als Aufsteiger hinter TSG Burg Gretesch sogar als Vizemeister in die Annalen ein. Doch das ist heute Nachmittag zweitrangig.
Apropos Oberliga: Offenbar hätte der TVH beste Chancen, auch als Zweiter oder Dritter der Relegation aufzusteigen. Die Konstellation in den oberen Staffeln ist vermutlich so günstig, dass das Match gegen Vahr fast mit dem dritten Huder Aufstieg in Folge verbunden ist.
„Wir sollten uns nicht zu früh freuen. Das Spiel in Vahr wird eine harte Aufgabe. Der schlechte Tabellenplatz spiegelt nicht die Stärke der Bremer wider“, so Hudes Felix Lingenau. Er befürchtet, „dass Vahr an einem guten Tag über sich hinaus wachsen“ könnte. Im Hinspiel gab es einen 9:3-Sieg des TVH.
Mit drei Trainingseinheiten unter der Woche wollte Hudes Trainer Tim Feistel vor dem entscheidenden Match nichts dem Zufall überlassen: „Wir müssen das Duell gegen Vahr mit optimaler Konzentration, Engagement und Leidenschaft angehen. Nur wenn wir das umsetzen können, gibt es etwas zu feiern."
Kurz vor dem Verbandsliga-Finale gab es allerdings eine Hiobsbotschaft für den Aufstiegskandidaten. Der an Position sechs nominierte Andreas Kurz hat sich den kleinen Finger der rechten Schlaghand gebrochen, ihm droht eine mehrwöchige Zwangspause. Somit ist sogar fraglich, ob er an der Relegation (7. Mai) teilnehmen könnte. Für Kurz wird vermutlich Moritz Tschörtner einspringen. Beginn der Begegnung in Bremen ist heute um 17 Uhr (Sporthalle Witzlebenstraße).
