Hude - Die zweite Tischtennismannschaft des TV Hude hat in der Männer-Verbandsliga die Saisonsiege zwei und drei eingefahren. Gegen die TuSG Ritterhude, einen direkten Tabellennachbarn, gelang am Samstag ein für den Abstiegskampf wichtiger 9:4-Auswärtserfolg. Am Sonntag folgte in eigener Halle ein klarer 9:2-Heimsieg gegen Eintracht Hittfeld. „Es lief wirklich überragend für uns“, bilanzierte Hudes Spitzenspieler Finn Oestmann. Seine Mannschaft zog damit in der Tabelle an beiden Kontrahenten vorbei und verbesserte sich auf den vierten Platz.

TuSG Ritterhude - TV Hude II 4:9. Ein überragender Start der Gäste, die eine sensationelle 6:0-Führung vorlegten, war der Grundstein für den Coup vor den Toren Bremens. Entscheidend war unter anderem, dass gleich zwei der drei Doppel in fünf Sätzen gewonnen wurden. Zudem durften auch Neuzugang Uwe Schmitt und Dietmar Scherf über ihre knappen Einzelsiege jubeln. Der an Nummer eins aufgestellte Schmitt lag gegen Andre Binder schon mit 0:2 Sätzen im Hintertreffen, gab sich jedoch nicht geschlagen und holte sich die nächsten drei Durchgänge. Scherf bog gegen Maxime Meger einen 1:2-Rückstand zu seinen Gunsten um, wehrte dabei zwei Matchbälle an. Die zwischenzeitlichen Niederlagen von Marco Stüber und Julian Meißner fielen nicht weiter ins Gewicht. Nach dem 6:2 bauten Sören Dreier sowie Matchwinner Schmitt den Vorsprung auf 8:2 aus. Den Schlusspunkt setzte wenig später Scherf mit einem 3:0-Sieg gegen Stefan Pankow.

TV Hude II - Eintracht Hittfeld 9:2. „Wir hatten heute einen Sahnetag“, strahlte Oestmann nach dem zweiten Erfolg an diesem Wochenende. Lediglich zu Beginn verlief diese Begegnung ausgeglichen. Hude verlor das dritte Doppel durch Meißner/Hilfer, direkt danach unterlag Oestmann zum zwischenzeitlichen 2:2. Doch im weiteren Verlauf spielten sich die Gastgeber förmlich in einen Rausch. Besonders bemerkenswert war der Auftritt von Alex Hilfer, der nach anderthalb Jahren Pause wieder mitwirkte und sein Einzel an Position fünf mit 3:1 gewann. Damit führten die Hausherren mit 6:2. Julian Meißner ließ gegen Abwehrspieler Andreas Raeder einen weiteren starken Auftritt zum 7:2 folgen, ehe Oestmann und Marco Stüber im oberen Paarkreuz vollendeten. „Jetzt stehen wir zumindest vorerst nicht mehr im Tabellenkeller, worüber wir uns freuen, aber worauf wir uns nicht ausruhen können. Die Liga ist eng: Ein kleiner Ausrutscher, und man rutscht wieder unten rein“, resümierte Oestmann.

Michael Hiller
Michael Hiller Redaktion Wildeshausen (Lokalsport)