Hude - Der Klassenerhalt ist für die Oberliga-Tischtennisspieler des TV Hude inzwischen nur noch Utopie. Mit 3:21 Punkten hält das Landkreis-Flaggschiff die rote Laterne – ohne Aussicht auf den Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz. Den hat der MTV Wolfenbüttel inne – doch das Team ist nach einer kleinen Erfolgsserie mit 7:19 Zählern enteilt und für die Huder vermutlich nicht mehr einholbar. Die Ehrenrunde des TVH vor dem Abschied aus der fünfthöchsten Liga beginnt am Sonntag (16 Uhr) in der Jahnhalle mit dem Heimspiel gegen den TSV Hagenburg.
Auch nach der fünfwöchigen Auszeit vom Punktspielbetrieb ist an einen Einsatz von Pierre Barghorn weiter nicht zu denken. „Er wird uns nicht zur Verfügung stehen“, bestätigt Kapitän Felix Lingenau den Ausfall der am Knie verletzten Nummer fünf des Teams. Marc Engels, Spitzenspieler der Reserve, wird Barghorn ersetzen.
„Wir wollen gewinnen und den Zuschauern in der Oberliga noch mal richtig etwas bieten“, unterstreicht Lingenau die weiterhin hohen Ambitionen der Huder. Die anspruchsvollen Ziele sind durchaus realistisch, denn im Hinspiel hatte der Turnverein beim 8:8 in Hagenburg einen Sieg auf dem Schläger.
Hagenburg ist im Abstiegskampf ebenfalls noch längst nicht aus dem Gröbsten raus und nimmt in der sehr ausgeglichenen Staffel mit 10:14 Punkten den fünften Platz ein. In dem mit vier litauischen Akteuren bestückten Hagenburger Team gibt es extreme Leistungsunterschiede. „Altmeister“ Gintautas Juchna an Position eins sowie Andrius Preidzius an drei haben mit jeweils 5:1 Siegen als einzige TSV-Spieler eine positive Einzelbilanz in der Rückserie. Ebenso wie Hude musste auch der morgige Gast in der Rückserie drei Pleiten quittieren – kann der TVH die Minikrise des Gegners ausnutzen?
