HUDE - Der TV Hude hat sich gegen Eintracht Hittfeld erneut die Zähne ausgebissen. Der Vizemeister der Tischtennis-Verbandsliga musste sich wie schon im Hinspiel auch am letzten Liga-Spieltag beim Tabellenfünften mit einem 8:8-Unentschieden zufrieden geben. Mit 31:5 Punkten schloss der TVH die Serie ab und liegt in der Endabrechnung damit drei Zähler hinter dem Neurönnebecker TV auf Rang zwei.
Mit einer völlig überraschenden Notmannschaft musste Hude die Fahrt nach Hittfeld antreten und konnte aufgrund der Umstände auch mit der Punkteteilung gut leben. Sowohl der verhinderte Spitzenspieler Immanuel Mieschendahl als auch der erkrankte Christopher Imig (Nummer sechs) standen nicht zur Verfügung. Für die beiden sprangen der Jugendliche Alex Hilfer aus der Bezirksoberliga-Auswahl sowie Julian Ewert aus der fünften Mannschaft ein. Für den in der 2. Bezirksklasse aktiven Ewert war es zudem das Verbandsliga-Debüt.
Und ausgerechnet im unteren Paarkreuz machten Hilfer und Ewert von sich Reden. Sie holten dort drei der vier möglichen Einzelsiege und ebneten den Gästen den Weg zum Remis. Allerdings war auch die Eintracht personell angeschlagen, denn für den abwesenden Patric Frers stand mit Klaus-Werner Kämter nur ein Reservespieler aus der 2. Kreisklasse am Tisch. Gegen ihn fuhren Hilfer und Ewert standesgemäße Pflichtsiege ein. Hilfer überzeugte zudem mit einem Viersatz-Triumph gegen Fabian Schulenburg.
Auf den anderen Positionen wechselten sich bei den Hudern Licht und Schatten ab. Als einziger blieb der ins obere Paarkreuz aufgerückte Alex Dimitriou, der sich gegen Anton Anton und Dominik Schwardtmann schadlos hielt, ungeschlagen.
Für den TV Hude geht es am Sonnabend, 30. April, in die Verlängerung: In der Relegation kann das Team gegen den gastgebenden Oberliga-Achten VfL Westercelle sowie gegen den Zweiten der Verbandsliga Süd, MTV Eintracht Bledeln, als Sieger der Runde den Aufstieg doch noch schaffen. Klarer Favorit der Relegation ist allerdings der VfL Westercelle.
