HUDE - HUDE/GF - Das Happyend ist dem tapferen Absteiger verwehrt geblieben: Der TV Hude hat sich mit einer 4:9-Niederlage gegen Torpedo Göttingen nach einem einjährigen Gastspiel wieder aus der Tischtennis-Oberliga verabschiedet. Mit einem Sieg hätte sich der Aufsteiger noch auf den drittletzten Platz vorarbeiten können, so aber schließt sich der Vorhang für Hude als Tabellenvorletzter. Der Doppelspieltag bescherte dem Landkreis-Klub am Sonnabend gegen TTS Borsum II ebenfalls ein 4:9.

„Was soll’s, dann greifen wir eben nächstes Jahr in der Verbandsliga wieder an“, strotzte TVH-Spitzenspieler Felix Lingenau auch nach Saisonniederlage Nummer 18 vor Selbstvertrauen. Der 26-Jährige will die spielfreie Zeit nutzen, um sein lädiertes Knie wieder fit zu bekommen. „Und dann werden wir einen Neuanfang starten“, so Lingenau.

Völlig offen ist noch, wie das Gesicht der Mannschaft dann aussehen wird. Die Eckpfeiler wie Lingenau oder Marco Stüber und Moritz Tschörtner haben aber schon signalisiert, weiterhin für den TVH auf Punktejagd zu gehen.

Die beiden Heimspiele der Huder nahmen am Wochenende einen nahezu identischen Verlauf. Die ohne den verletzten Tom Stakemeier agierenden Huder hielten sowohl gegen Borsum als auch gegen Göttingen bis zum 4:4-Zwischenstand sehr gut mit. Danach folgte aber jeweils ein folgenschwerer Absturz ins Bodenlose. „Im zweiten Einzeldurchgang lief es meist gegen uns, da fehlt einfach die Konstanz“, weiß Trainer Tim Feistel, woran es am Ende haperte.

Als Gewinner der „Achterbahn-Saison“ darf sich Felix Lingenau feiern lassen. Die Nummer eins schaffte insgesamt eine starke 22:20-Bilanz im oberen Paarkreuz. Teamkollege Moritz Tschörtner kam in der Rückserie auf glänzende 8:5-Siege.

Hude – Borsum II 4:9. Lingenau/Nguyen – Schlemeier/Tjaden 6:11 11:2 7:11 11:7 11:6; Dimitriou/Lehmkuhl – Dehmel/Tumbrägel 7:11 5:11 5:11; Stüber/Tschörtner – Heineke/Huge 11:5 8:11 7:11 7:11; Lingenau – Dehmel 11:8 11:9 11:9; Dimitriou – Schlemeier 3:11 8:11 1:11; Stüber – Heineke 11:7 11:7 11:6; Nguyen – Tumbrägel 9:11 11:13 10:12; Tschörtner – Tjaden 11:8 7:11 11:8 4:11 11:7; Lehmkuhl – Huge 3:11 2:11 10:12; Lingenau – Schlemeier 7:11 8:11 11:1 8:11; Dimitriou – Dehmel 7:11 21:19 7:11 5:11; Stüber – Tumbrägel 8:11 6:11 11:5 5:11; Nguyen – Heineke 6:11 8:11 11:13.

Hude – Göttingen 4:9. Lingenau/Nguyen – Kaufmann/Hahn 9:11, 11:8, 13:11, 11:7; Dimitriou/Schulz – Kösterelioglu/Riggers 12:10, 8:11, 6:11, 4:11; Stüber/Tschörtner – Wiegmann/Krause 11:5, 9:11, 5:11, 11:3, 11:9; Lingenau – Kaufmann 10:12, 11:5, 11:8, 11:4; Dimitriou – Kösterelioglu 10:12, 8:11, 6:11; Stüber – Wiegmann 8:11, 13:11, 14:12, 3:11, 12:10; Nguyen – Riggers 11:6, 6:11, 11:8, 9:11, 6:11; Schulz – Krause 13:15, 6:11, 11:9, 8:11; Lingenau – Kösterelioglu 11:13, 11:4, 8:11, 11:13; Dimitriou – Kaufmann 7:11, 7:11, 3:11.