HUDE - Die Durchhalteparolen haben nicht geholfen: Der TV Hude hat den nötigen Biss im letzten Saisonspiel der Tischtennis-Verbandsliga vermissen lassen und kam gegen eine stark ersatzgeschwächte Rumpftruppe der Spielvereinigung Niedermark nur zu einem glanzlosen 9:6-Sieg. Von einer konzentrierten Vorstellung des Tabellenzweiten angesichts der noch ausstehenden Oberliga-Relegation konnte keine Rede sein.

„Es war das schwächste Saisonspiel von uns. Es plätscherte vor sich hin. Wäre Niedermark nicht mit zwei Kreisklassen-Spielern angetreten, hätte das Match auch anders ausgehen können“, fand Felix Lingenau deutliche Worte. Auch Hudes Spitzenspieler ließ sich von der Ladehemmung seiner Mitspieler anstecken, behielt in seinen Partien jedoch die Oberhand.

Die Gäste mussten mit Senioren-Weltmeister Dieter Lippelt sowie Stefan Butke die etatmäßigen Nummern drei und fünf ersetzen. Nachdem das Hinspiel mit 9:2 an den TVH gegangen war, nahm dieser den Außenseiter vermutlich auf die leichte Schulter.

„Kein schöner Saisonabschluss – so gesehen sehr positiv, dass wir bei der Relegation am 17. Mai die Chance haben, diesen schlechten Eindruck auszumerzen“, meinte Lingenau. In Wennigsen trifft Hude auf den Oberliga-Neunten TTC Adensen-Hallerburg sowie Eintracht Bledeln, Zweiter der Verbandsliga Süd. „Ich bin optimistisch, dass wir uns bis zur Relegation steigern und dort mindestens Zweiter werden. Das würde wohl, da sich einige Rückzüge in den höheren Ligen andeuten, reichen, um in die Oberliga aufzusteigen“, so Hudes Leistungsträger.